Annamaria23
Hallo zusammen :-)
Ich bin leicht verblüfft über das Verhalten meiner Tochter (wird Ende des Jahres 2). Seit einer Weile schon ist es so, dass sie sich selbst konsequent den ganzen Tag über als jemand anders bezeichnet. Es handelt sich dabei im Moment um 5 ganz spezielle Berufe und einen Vornamen von einer Person, die einen dieser Berufe tatsächlich ausübt (meine Tochter weiß das). Sie ist dabei total stur, spricht von sich dann passenderweise nur noch in der Er-Form und verbessert jeden, der ihren eigentlichen Vornamen benutzt. Wenn ihr was runter fällt oder ich sie frage, ob sie Hunger hat und ihren Vornamen als Ansprache verwende, korrigiert sie mich. Sie sagt dann (nur als Möglichkeit, damit man eine Vorstellung hat) "Nein, das war nicht die Magdalena, das war der Maurer!" oder "Der Maurer hat Hunger!"
Sie macht das ständig, den ganzen Tag lang. Ihren eigenen Vornamen kann sie schon lange aussprechen, sowohl in Langform als auch den Spitznamen. Wenn uns unterwegs ein Fremder belauschen würde, hätte er vermutlich den Eindruck, ich bin verrückt. Unsere Dialoge sind da wirklich oft zu komisch. Ich dachte, es hört vielleicht auf, wenn ich es ignoriere und konsequent ihren richtigen Namen verwende, aber da wird sie höchstens wütend...
Mich stört es an sich nicht, irgendwie ist es auch ein bisschen witzig. Aber gar so ausgeprägt müsste es dann auch nicht sein...
Sonstige Rollenspiele macht sie auch, z.B. mit ihrer Puppe, die sie mit Du anspricht und sich mit ihr unterhält. Ganz normal eben.
Hört das wieder auf? Wenn Besuch da ist und sie das macht, muss man immer erklären, was das soll bzw. dass sie sich selbst damit meint...
Im Gegenzug nennt sie uns nur noch teilweise Mama und Papa, oft sagt sie aber jetzt stattdessen unsere Vornamen. Und das sogar in der Nacht, wenn wir ihr ein Fläschchen machen sollen... Vielleicht kommt sie sich dabei besonders cool vor, ich weiß es nicht Fühlt sich nur komisch an...
Das mit den Rollenspielen kenne ich von unseren beiden Jungs auch, da wusste man nie mit wem man gerade am Tisch sitzt.
Aber fast zwei Jahre und nachts noch die Flasche
Das solltet ihr der Kleinen schnell abgewöhnen. Wasser in einem Magic Cup in Reichweite und mehr gibt's nicht
Sie trinkt nachts in der Regel 1x eine Flasche. Das mit dem Abgewöhnen sagt sich so leicht. So einfach ist es leider nicht und mit etwa 1 Jahr 9 Monaten auch nicht unbedingt eine Seltenheit. Wenn man sich weigert, hat man höchstens ewiges Geschrei nachts, worauf ich verzichte. Sonst bin ich tagsüber zu müde. Einzige Lösung: Flasche mit immer mehr Wasser machen, mit dem Endziel: 100% Wasser in der Flasche.
Sie ist leider eine sehr schlechte Esserin ganz allgemein. Den ganzen Tag muss man der ständig immer wieder was anbieten. Auf dem Schoß oder in ihrem Stuhl bleibt sie oft nicht lange sitzen zum Essen. Dann biete ich ihr zwischendurch im Stehen was an, wenn sie an mir vorbei rennt beim Spielen...
Du brauchst dich nicht wegen eines übergriffigen Kommentars zu rechtfertigen.
Das würde ich aber lassen. Es kann böse enden, wenn man während dem rumlaufen isst (verschlucken). Beim essen sollte man sich hinsetzen.
Danke, lieb von dir
Gegen wirkliche Tipps hätte ich tatsächlich nichts. Würde diese letzte Flasche in der Nacht auch gerne von heute auf morgen wegbekommen und hab natürlich auch längst versucht, das durchzudrücken. Aber so funktioniert das eben bei uns nicht. Daher probiere ich es jetzt mit Reduzierung des Pulvers in der Flasche und hoffe, es vergeht ihr in den nächsten Monaten eh von alleine.
Letztlich ist meine Erfahrung als Mutter bisher: Kinder sind sehr verschieden. Die, die ein Baby hatten, das toll schläft, brav isst (erst gestillt, dann Beikost und rasch am Familientisch), wenig schreit und alle Entwicklungsschritte ganz genau in der Norm erfüllt, denken oft, das kann bei jedem Baby so laufen. Und wenn nicht, dann macht jemand was falsch. Kann sein, muss aber eben nicht sein. Das wird dann gerne vergessen. Von daher sollte man dankbar sein, wenn man einfach GLÜCK hatte. Essen ist bei uns schwierig, Schlafen geht so, aber dafür hatte ich das Glück, kein Schreibaby gehabt zu haben. Da fühle ich z.B. sehr mit denen mit, die das aushalten und bewältigen.
Von daher: Wer das Problem mit der Flasche auch hatte und eine gute Lösung gefunden hat: Sehr sehr gerne verraten
Keine Sorge, sie läuft nicht mit einem Brot auf der Straße rum. Ganz so wörtlich war das nicht zu verstehen. Im Übrigen habe ich ein kleines Gerät daheim, das in Erstickungsnotfällen schnell hilft. Heimlich-Manöver geht bei so Kleinen nicht so einfach und schnell und führt mitunter eher dazu, dass das Verschluckte noch tiefer rutscht. Kann ich empfehlen, man weiß nie, was passiert. Fühle mich damit sicherer...
Ju, kenn ich. Ist normal, je nach Kind. Bleibt auch wahrscheinlich so. Ich bin manchmal 3 Personen gleichzeitig, damit unsere Vierjährige ihre ganzen Rollen umgesetzt bekommt. Man gewöhnt sich daran und Spaß macht es durchaus auch. Und Familie und Freunde fragen bald auch nicht mehr bzw spielen mit. Das passt schon bei eurer ;-)
Da hast du ja eine echt witzige, pfiffige Tochter! Dann bin ich mal gespannt, was da in den nächsten Jahren noch so kommt. Das klingt, als müsstest du hochkonzentriert sein, um noch den Überblick über ihre Rollen zu behalten - eine Art Dinner for one ;-) Bisher steht sie anscheinend ausschließlich auf eindeutig männlich besetzte Berufe, mit denen sie sich dann schmückt. Das hat sie von keinem von uns Elternteilen. Kaufladen wäre eher mein Geschmack, aber wenn sie irgendwann lieber einen Werkzeugkasten will, dann bekommt sie eben den
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