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Mäusekot - Spitzmäuse

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Mäusekot - Spitzmäuse

User-1756187371

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Hallo, da Fragen zu Spitzmäusen und Bornavirus häufiger auftritt, und unter anderem ich selbst mit Spitzmauskot zu tun hatte wollte ich mal fragen wer tatsächlich (wie Dr. Busse gestern jemandem im Forum empfohlen hat) eine Schutzbrille beim Kehren von Mäusekot aufzieht? Ich hatte jetzt eine FFP2 Maske auf, jedoch keine Schutzbrille. Ich habe noch niemanden bei uns Hofeinfahrten oder Garagen mit Schutzbrille kehren sehen, wird es wirklich so umgesetzt? Ich fühl mich schon schlecht da ich anscheinend falsch informiert war und keine Schutzbrille getragen und den Kot auch vorher nicht mit Desinfektionsmittel überschüttet habe. Es war defintiv eine Spitzmaus bei uns (allerdings laut RKI kein Endemiegebiet). Mal so in die Runde gefragt: Wie geht ihr damit um, wenn ihr draussen kehrt wo sich Mäuse befinden? Liebe Grüsse, Mama Eli  


Hexhex

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Antwort auf Beitrag von User-1756187371

Ich trage beim Kehren der Zufahrt immer einen Ganzkörperanzug, einen Helm und eine komplette Gesichtsmaske plus Atemgerät mit Sauerstoffflasche auf dem Rücken. Es war sehr leichtsinnig von dir, ohne diese Maßnahmen zu kehren, oje-oje, was da alles passiert sein kann ... Aber im Ernst: Vielleicht mal über eine Therapie wegen Angststörung nachdenken? Ist nicht böse gemeint, nur ehrlich.


User-1756187371

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Antwort auf Beitrag von Hexhex

Grundsätzlich ja nicht, aber wenn tatsächlich Mäusekot da liegt, dann kehrst du auch ohne Schutz? Es war definitiv eine Spitzmaus (Hausspitzmaus). 


Neverland

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in dem Moment wo ich in meiner Auffahrt so viel Mäusekot sehe, das ich mich bemühsigt sehe, das dort weg zu machen, hätte ich komplett andere Sorgen. 


TatsächlichLiebe

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Meine Antwort weiter unten, ich habe auf Deine abschließende Frage geantwortet. Vielleicht würde ich bei sichtbarem Kot noch Einmalhandschuhe tragen.  Aber diese Borna-Fälle sind SO selten...Du dürftest wirklich kein Auto mehr fahren, wenn Du Dich davor so sehr sorgst. Das Risiko ist hier viel höher, zu verunglücken. 


FräuleinMond

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Ich habe in der Schwangerschaft unsere Sattelkammern aufgeräumt. Da war ziemlich viel Mäusekot drin. Ich hab keine Schutzkleidung getragen. Weder Maske noch Schutzbrille, allerdings bin ich eh Brillenträger. Und ich hab auch bei uns im Stall noch niemand gesehen, der ne Schutzbrille getragen hat. Wie wild willst du denn fegen um den Staub in die Augen zu bekommen? Lass halt deinen Mann kehren oder ihn zumindest das zusammen gefegte auf ein Kehrblech fegen. Dann solltest du auf der relativ sicheren Seite sein. 


TatsächlichLiebe

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Ich wasche mir danach die Hönde und wechsle meine Kleidung.


kia-ora

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Ich habe keine Angststörung. Ich kehre hier einfach drauf los.


bea+Michelle

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Hier wird Mäusekot tatsächlich mit Maske und Handschuhe entfernt(ohne Angststörung ! ),a be rnicht wegen Borna.  Aber das ist gsd  nicht oft .Eine Bekannte von uns lag mal im Hantavirus im Kh, das war nicht so witzig.    


Astrid

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Antwort auf Beitrag von User-1756187371

Ich trage mal etwas Küchenpsychologie bei zum Thema Angst vor Mäusekot. Unsere Welt ist so unübersichtlich und bedrohlich geworden, dass viele Menschen sehr orientierungslos und ratlos sind, wie sie den vielen (gefühlten) Gefahren begegnen sollen. Eine ganz häufige Reaktion: Man schießt sich auf eine einzige dieser tausend Gefahren ein und konzentriert sich auf diese.  Das geht vielen Menschen so. Sie haben dann z.B. erhöhte Angst vor bestimmten Keimen oder vor bestimmten, seltenen Krankheiten usw. Die Auswahl ist völlig beliebig und oft auch realitätsfern. Das heißt, andere Gefahren sind viel realer, häufiger und größer. Die häufigste Todesursache für jüngere Menschen bis Mitte 30 sind Verkehrsunfälle, später (Ü40) folgen Krebs und Herzkrankheiten. Anstatt beim Fegen der Einfahrt eine Schutzmaske oder -brille zu tragen, ist es unendlich viel lebensverlängernder, sich auf die echten Gefahren zu konzentrierten. Heißt: bedachtsam und langsam Auto zu fahren und auf eine vollwertige Ernährung achten, nicht zu rauchen, fast keinen Alkohol zu trinken und mehrmals wöchentlich Ausdauersport zu machen. DAS schützt wirklich und verlängert das Leben statistisch nachgewiesen. Erstaunlicherweise haben relativ wenige Menschen Lust dazu. Das ist eine seltsame Verzerrung der Wahrnehmung von echter Gefahr. LG