mausebär2011
Hallo
Ich melde mich mal kurz bei euch.
Aktuell liege ich bereits seit 11 Tagen im Krankenhaus.
Durch das viele liegen/ruhen im Wochenbett habe ich eine Thrombose bekommen, aber leider nicht bemerkt.
Letzte Woche bin ich zu Hause dann fast erstickt, zum Glück hat mein Mann mich rechtzeitig gefunden.
Im Krankenhaus kam dann die Diagnose Lungenembolie und Lungen- sowie Rippenfellentzündung.
Ich lag 5 Tage auf der Intensivstation, musste Sauerstoff bekommen und habe es aufgrund der starken Schmerzen nur mit Opiaten ausgehalten.
Rückblickend gab es Anzeichen. Ich habe sie nur nicht richtig wahrgenommen.
Ich hatte rechtsseitig Rückenschmerzen, dachte an einen eingeklemmten Nerv und war einfach nur ein wenig kurzatmig. Kam mir nicht ungewöhnlich vor, waren aber die ersten Anzeichen.
Wenn sich meine Werte übers Wochenende bessern, darf ich Montag nach Hause. Und dann heißt es weitere 6 Monate 2x am Tag Blutverdünner Spritzen und 1x pro Woche zum Lungenfacharzt.
Und auch die Psyche leidet unter dem ganzen, weder mein Mann noch ich kommen damit klar das ich fast gestorben wäre. Hätte der kleine nicht so geschrien und er nicht nach uns geschaut hätte er mich am nächsten Morgen wohl nicht mehr lebend neben dem Krümel gefunden (er schlief die Nacht mit unserer mittleren im Zimmer nebenan, ich war ausgerechnet die Nacht also mit dem kleinen alleine im Schlafzimmer).
Hört einfach gut in euch rein!
Oh Gott, das klingt ja furchtbar. Ein Glück, dass dein Mann da war!
Das wird sicher ne ganze Weile brauchen, bis ihr beide das verarbeitet habt - völlig verständlich.
Ich vermute, dass ich einen "eingeklemmten Nerv" auch nicht ernst genommen hätte, damit rechnet doch keiner.
Ich drücke dir beide Daumen, dass du am Montag wieder nach Hause darfst.
Oh gut das der kleine sich bemerkbar gemacht hat. Hattest du denn ein erhöhtes Risiko? Ich musste die gesamte SS Spritzen und bis 6 Wochen nach der Geburt. Wobei ich eigentlich sehr aktiv bin aber denke mir jeden Abend die Ärzte werden schon wissen warum ich immernoch Spritzen soll. Drücke dir die Daumen das du Montag wieder nach Hause darfst. Und ja du hast recht, Frau sollte auch mal öfter auf sich Acht geben und auch mal sagen das es ihr nicht wirklich gut geht.
Oh man, du Arme! Ich wünsche dir gute Besserung und drücke die Daumen, dass du schnell wieder gesund bist und nach Hause zu deinem Mann und deinen Kindern darfst! Viele liebe Grüße