Julischka21
Sehr geehrter Herr Dr. Paulus, gestern Abend habe ich zufällig im Internet über unsere Zahncreme (Biorepair - jetzt Bioniqrepair) nachgelesen und festgestellt, dass dort Methylparaben und Propylparaben als Konservierungsstoffe enthalten sind. Diese werden als hormonell wirksam bei "Codecheck" angegeben. Besonders beunruhigend empfinde ich, dass ich die Zahnpasta schon den gesamtem Schwangerschaftszeitraum täglich morgens und abends benutze. Die Aufnahme über die Mundschleimhaut ist, so habe ich zumindest gelesen, stärker als über die Haut. Während bei Methylparaben die hormonellen Veränderungen der Geschlechtsorgane im Tierversuch dokumentiert wurde, soll Propylparaben sich negativ auf die Seprmienqualität auswirken. Parabene sollen wohl bei männlichen Embryonen im Mutterleib zu einer "gewissen Verweiblichung" führen können (was auch immer das bedeutet - so habe ich es gelesen.) Ich habe nun wirklich Sorgen, dass ich unserem noch ungeborenen Sohn damit unwissentlich geschadet haben könnte und ärgere mich sehr nicht früher auf die Inhaltsstoffe geachtet zu haben. Wie hoch schätzen Sie das Risiko ein, dass Parabene in einer Zahnpasta sich auf das Kind im Bauch auswirken könnten, wenn Sie über einen langen Zeitraum (bei mir 7 Monate) verwendet wurden? Vielen herzlichen Dank im Voraus für Ihre Mühen. Ich finde dieses Forum ausgesprochen hilfreich und finde Ihre aller Arbeit wirklich toll!
Wie bei allen Substanzen kommt es auch in diesem Fall auf die Dosis an. Die Konservierungsstoffe werden hier in kleinen Mengen zugesetzt. Da Sie ja nicht täglich tubenweise Zahnpasta verzehren, sehe ich keine Gefahr für das Ungeborene. Methylparaben ist in der EU als Lebensmittelzusatzstoff der Nummer E 218 zugelassen. Sie haben davon vermutlich über Nahrungsmittel mehr als über die Zahnpasta während der Schwangerschaft aufgenommen.
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