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Unterhaltsvorschuss trotz Beistandschaftsbeendigung

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Unterhaltsvorschuss trotz Beistandschaftsbeendigung

tatiana1511

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Sehr geehrtes Forum, ich habe im September 2023 beim Jugendamt Unterhaltsvorschuss beantragt und die Beistandschaft für meinen Sohn beantragt. Da der Kindsvater mit uns nicht zu tun haben möchte, er seinen Sohn noch nicht einmal gesehen hat und uns sogar bedroht hat, möchte ich nicht, dass er Rechte auf meinen Sohn hat. Aus diesem Grund habe ich Ende September die Beistandschaft beendet. In der Zwischenzeit habe ich bereits Unterhaltsvorschuss erhalten. Heute habe ich ein Schreiben vom Jugendamt erhalten, in dem steht, dass sie am 09.10.23 die Unterhaltsvorschusskasse informiert haben, dass ich die Beistandschaft beendet habe. Ende Oktober habe ich trotzdem Unterhaltsvorschussgeld erhalten. Weiß jemand, wie es nun weitergeht? Bekomme ich trotzdem weiterhin das Geld? Ich habe ja die Angaben zum Vater gemacht. Ist es möglich, dass der Unterhaltsvorschuss auch ohne Vaterschaftsanerkennung weitergezahlt wird? Vielen Dank im Voraus für Ihre Hilfe.


misses-cat

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Antwort auf Beitrag von tatiana1511

Na Bravo Zu deiner Frage nein dann gibt es keinen Unterhalt Vorschuss mehr, wahrscheinlich musst du auch den 1. Monat zurück zahlen


sarahT

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Antwort auf Beitrag von tatiana1511

Nur weil du die Vaterschaft anerkennen lässt hat er doch nicht austomatisch Rechte an dem Kind. Das Sorgerecht würdest du doch für dich allein beantragen. Ohne Vaterschaftsanerkennung keine UVG und auch kein Unterhalt. Du musst dann wirklcih immer auf eigenen finanziellen Beinen stehen.


wolfsfrau

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Antwort auf Beitrag von tatiana1511

Nein, soweit ich weiß, muss ein Unterhaltspflichtiger da sein, damit der Vorschuss gezahlt werden kann. Warum willst du die Beistandschaft nicht mehr? Damit wäre doch alles sauber geregelt.


jannas

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Antwort auf Beitrag von tatiana1511

Hallo, ich glaube, du verwechselst da ein paar Sachen. Unterhaltsvorschuß ist unabhängig von einer Beistandschaft. Ich hatte damals eine Weile uhv beantragt und bekommen, ohne dass eine Beistandschaft eingerichtet war. Hast du einen Ansprechpartner beim Jugendamt? Ruf doch einfach mal an und lass dich aufklären. Hat der Vater die Vaterschaft anerkannt? Alles Gute Jannas


tatiana1511

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Antwort auf Beitrag von jannas

Hi, wie war das bei dir? Hast du den Vater bekannt gegeben? Wurde dann irgendwann die Vaterschaft festgestellt? Das Problem ist dass ich es auch nicht möchte. Holen die das Geld trotz von ihm? Auch ohne Vaterschaftsanerkennung?


jannas

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Antwort auf Beitrag von tatiana1511

Der Vater meiner Kinder war bekannt. Wir waren derzeit noch verheiratet, aber getrennt lebend. Der Vorschuss ist wortwörtlich ein Vorschuss darauf, was der Vater zahlen müsste. Das Jugendamt setzt alles dran, dass der Zahlungspflichtige seine Schulden zurück zahlt. Du musst dich entscheiden. Wenn du bewusst der Vater nicht nennst, wird er dadurch vor Unterhaltsforderungen geschützt. Dann legt aber auch der Staat nichts für ihn aus. Klar, es gäbe ja nie etwas zurück. Den Vater nicht angeben musst du dir wirklich leisten können. Verdienst du so viel? Und das auch zukünftig, wenn Kind und Kosten größer werden? Grundsätzlich steht Unterhalt dem Kind zu und du kannst als Mutter nicht drauf verzichten.


tatiana1511

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Antwort auf Beitrag von jannas

Ich habe den Vater bekannt gegeben. Ich will aber nicht dass die Vaterschaft festgestellt wird. Ich will nicht dass er Rechte hat. Kann JA trotzdem das Geld von ihm holen? Ohne Vaterschaftsanerkennung?


Neverland

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Antwort auf Beitrag von tatiana1511

Waa dämlich ist - saudämlich. Lass den Vater zahlen. Für Rechte müsste er sich erst einmal bewegen. Wer nicht zahlen will, soll halt vernünftig verhüten. Du beklaust unterm Strich dein Kind, den das ist das Geld, dass deinem Kind zusteht.


Neverland

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Antwort auf Beitrag von tatiana1511

Das geht nicht. Entweder er erkennt an. Oder er wird vom Gericht zur vaterschaftsfeststellung verpflichtet. Einfach sagen, Hr Mohamed Ali ist der Vater und dann steht der so in der Urkunde, das geht nicht.


kevome*

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Guck mal, dass schreibt das BMFSFJ dazu: "Unterhaltsvorschuss kann Ihr Kind auch bekommen, wenn nicht geklärt ist, wer sein Vater ist. Es kommt nicht darauf an, ob es ein gerichtliches Urteil zur Vaterschaft oder eine Vaterschaftsanerkennung vor dem Jugendamt gibt." und "In folgenden Fällen kann Ihr Kind keinen Unterhaltsvorschuss bekommen: ..... -wenn Sie keine Auskünfte erteilen über den anderen Elternteil, -wenn Sie nicht bei der Feststellung der Vaterschaft oder des Aufenthaltes des anderen Elternteils mitwirken." Quelle: https://familienportal.de/familienportal/familienleistungen/unterhaltsvorschuss


tatiana1511

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Antwort auf Beitrag von kevome*

Ich habe ja die Daten vom Vater bekannt gegeben. Holen sie das Geld von ihm auch wenn die Vaterschaft nicht festgestellt worden ist? Auch wenn sie nie festgestellt wird auf eigene Wunsch?


Pamo

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Antwort auf Beitrag von tatiana1511

Wenn die Vaterschaft nicht festgestellt wird, gibt es keine Grundlage, bei ihm Geld zu holen. Man kann doch nicht bei irgendwelchen Männern, die nicht rechtlich der Vater sind, Geld eintreiben. - Sein Wunsch, die Vaterschaft nicht festzustellen, spielt keine Rolle - auf sowas wird keine Rücksicht genommen. - Falls du die Feststellung der Vaterschaft nicht wünschst und deswegen nicht mitwirkst, hast du tatsächlich keinen Anspruch auf Unterhaltsvorschuss.


Phila83

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Ohne Vaterschaftsanerkennung kein Unterhaltsvorschuss. Aber nur weil die Vaterschaft anerkannt wurde, hat er nicht automatisch Rechte. Du hast weiterhin das alleinige Sorgerecht.


BlueJasmine

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Antwort auf Beitrag von tatiana1511

Ich fürchte, das Kind ist bei dir schon in den Brunnen gefallen. Du hast ihn als Vater angegeben. Der normale Hergang ist, dass das Jugendamt den angegebenen Vater zwecks Vaterschaftsanerkennung anschreibt. Verweigert er diese, wird ein Vaterschaftstest angeordnet - ganz egal, ob er das will oder nicht. Er MUSS diesen Test machen. Spätestens dann steht er als Vater fest und ist dann unterhaltspflichtig und muss die UVZ dem Jugendamt zurückzahlen. Das Sorgerecht bleibt erst einmal bei dir. Der Kindsvater hat aber die Möglichkeit, das gemeinsame Sorgerecht zu beantragen - und in der Regel bekommen die Väter es auch ohne große Probleme. Aber auch unabhängig vom Sorgerecht hat er das Recht auf Umgang mit dem Kind, wenn er diesen will. Das kannst bzw. solltest du nicht verhindern. Ganz im Gegenteil: Du bist dazu verpflichtet, den Umgang zu ermöglichen und sogar zu fördern. Ich weiß nicht, was vorgefallen ist, dass du nicht willst, dass der Kindsvater keinerlei Rechte am Kind hat, aber vereinbare mit dem Jugendamt, dass du die Beistandschaft wieder in Anspruch nehmen willst. Mit dieser verringert sich die Kommunikation mit dem Kindsvater bzgl. des Kindes auf so gut wie Null.


Btby

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Antwort auf Beitrag von tatiana1511

Das du ohne Vaterschaftanerkennung keinen Unterhaltsvorschuss bekommst ist Bullshit! Solange du alles offenlegst bekommst du den. Irgendwann wird der Vater dann eben vom Gericht zu einem Vaterschaftstest gezwungen und wenn die Vaterschaft erwiesen ist auch diese anerkennen müssen. Du kannst dich also gemütlich zurück lehnen und das Gericht seine Arbeit machen lassen. Du musst dann irgendwann Speichrl von deinem Kind abgeben. Warum du die Beistandsschaft aufgegeben hast verstehe ich nicht. Die sind dafür da deinem Kind Beistand zu leisten bzw. stellvertretend dir, Unterhalt zu bekommen! Das Sorgerecht hat mit all dem rein gar nix zu tun. Warum sollte ein Typ der nicht mal die Vaterschaft anerkennt das Sorgerecht haben wollen? Ich suche Logik


Zickeheike

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Antwort auf Beitrag von Btby

Ich verstehe das so das sie nicht will das die Vaterschaft festgestellt wird oder hab ich das jetzt falsch verstanden?


Neverland

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Antwort auf Beitrag von Zickeheike

Dann hätte sie den Namen nie sagen dürfen und darf solange die dem Kind gegenüber unterhaltfpflichtug ist nie staatliche Unterstützung nutzen. Welche alleinerziehende schafft das?