Mitglied inaktiv
Hallo, ich bin so ziemlich verzweifelt, mein Sohn ist jetzt seit ca 8 Wochen in der ersten Klasse und es läuft so gar nicht rund. Ich bin auch etwas gefrustet wegen seiner Klassenlehrerin. Im Gespräch ist sie eigentlich nett, aber es sind so einige Dinge vorgefallen, die ich so nicht ok finde. Mein Sohn hatte Probleme mit einem Mitschüler, ich bat sie per Muttiheft, mit dem Kind zu sprechen, weil er meinen Sohn auch während des Unterrichts ärgerte (er sitzt vor ihm). Das hat sie auch getan, jedoch vor der ganzen Klasse, ich fand das sehr unpassend, zumal Kind dann ja schnell als Petze abgestempelt wird. Dann ist mein Sohn ein "kleiner" Träumer und träumt sich gern weg, wenn es ihm langweilig wird. Wenn sie den Kinder dann eine Anweisung gibt, bekommt er das oft nicht mit. Ich habe sie deshalb gebeten, ihn ganz nach vorn zu setzen. Mitten in der Stunde musste er seine Sachen nehmen und sich umsetzen. Er meinte am Nachmittag dann zu mir "Mama ich kam mir vor wie ein Versager". Sowas ärgert mich total, würdet ihr das ansprechen oder findet ihr das ok? Lg. Mandy
Hallo neine, das würde mich weder ärgern noch würde ich es ansprechen! Ich weiß ja nciht, ob in der Klasse deines SOhnes so wie bei meiner tochter nun 26 erstklass_ Kinder sitzen...udn JEDER hat so seine Eigenheiten und fast JEDER hat einen grund vorn zu sitzen und fast jeder möchte eine gesonderte Behandlung und das alles sehr diskret...da weiß cih einfach cniht, wie das eine einzelne Lehreirn auch machen sollte! NEin, ihc würde da definitiv nichts draus machen, dein Sohn wird lernen zuzuhören und woher er das Wort "versager" überhaupt in dem Alter kennt wundert mich.... außerdem kannst du ihm ja innerhalb von 2 Minunten wieder aufbauen und erklären, dass das normal ist und ncihts mit versagen zu tun hat! LG HEnni
Hallo, schön das eine Lehrerin antwortet, ich hab halt schon eine große Tochter, ihre Lehrerin ist damals in solchen Situationen mit den Kinder kurz vor die Tür gegangen und hat das geklärt, das Umsetzen hätte man auch in der Pause schnell erledigen können. Ich weiß nicht, ob er das Zuhören lernen kann, er driftet immer wieder ab, kann das momentan sicher selbst auch nicht steuern. Lg. Mandy
Vielleicht solltest du dich einfach mal raus halten! Dein sohn ist jetzt 8 wochen in der schule und du hast bereits mindestens 2 mal der Lehrerin versucht ihren Job zu erklären. Wenn ein Kind im Unterricht ein anderes kind ärgert, dann ist es an IHR, entsprechenden Maßnamen einzuleiten. Wenn ein Kind im Unterricht träumt, dann ist es an IHR, das Kind entsprechend anzuleiten. Wie sie das macht, dass solltest du einfach mal ihr überlassen. Es sind gerade mal 8 wochen um. Die lehrerin ist doch nicht blöd. sie wird schon merken, was wo nicht passt und wo sie einschreiten muß. Ich weiß, es ist nicht leicht, sich als Mutter vom Kindergarten auf die Schule umzustellen. Aber du mußt jetzt mal loslassen. Wenn nichts wirklich schlimmes passiert, halt dich raus!
Hallo, nein so ist es nicht, er hat fast jede Woche einen neuen Eintrag deswegen im Muttiheft, natürlich macht man sich dann darüber als Mutter Gedanken und wenn sie in der Schule eingreifen würde, wäre ich sehr dankbar. Lg. Mandy
"das Umsetzen hätte man auch in der Pause schnell erledigen können." Während des Unterrichts umzusetzen ist doch völlig normal! Ich frage mich gerade, was daran besser gewesen wäre, es in der Pause zu tun. Dann hätten nach der Pause alle Kinder gefragt, warum sitzt xy jetzt dort und dann hätte man auch wieder vor der Klasse alles erklären müssen. Sie hat doch recht direkt auf deine Bitte reagiert, was doch sehr gut ist, doch die Art und Wiese ist dir jetzt nicht recht. Wirklich, atme mal tief durch, entspanne dich und bestärke deinen Sohn. Ganz abgesehen davon gibt es einige ganz profane Gründe, warum man sowas (zeitnah, so wie es dir sicherlich auch entgegen kommt) nicht in der Pause machen kann (Pausenaufsicht, dringende Gespräche mit Kollegen etc.) Mio
Hallo, ja, es ist wohl so, dass ich da momentan recht empfindlich drauf reagiere. Deshalb hatte ich ja hier auch noch mal nachgefragt. Lg. Mandy
Also wir hatten jetzt nach 5 Wochen ein Elterngespräch - rein informativ - und ich habe auch 2 Sachen angesprochen, die meine Tochter mir als Problem mitgeteilt hatte. Aussage der Lehrerin war, dass sie die Kinder von Anfang an anhält, dass sie kleine Probleme untereinander selber klären. Das finde ich auch gut so! Sie meinte, wenn sie mitbekommt, dass ein Kind das nicht kann, dann hilft sie natürlich, aber nicht sofort und nicht jedesmal. Ich finds wirklich gut - meine Tochter hat einen enormen Schub gemacht und beide Probleme gut gelöst, wenn auch teilweise unkonventionell. Was das Träumen angeht - davon gibts vermutlich zig Kinder in der Klasse. Die Lehrerin muss sich ja auch erstmal orientieren und die Kinder kennenlernen! Lass sie ihren Job machen und stärke dein Kind in seinem Selbstbewusstsein. Gruß, M
Du weißt, wo und wie er sitzen soll, bringst deinen Kindern bei, dass man sich "wie ein Versager" fühlen kann ... Ich rate auch zu mehr Ruhe. Ggf zum direkten Gespräch. Lg Fredda
Hallo, nee andersrum, ich leiste zu Hause wieder "Aufbauarbeit". Mit dem Satz kam er aus der Schule. Lg. Mandy
nennt die schule das heft auch so? wenn ja, wäre ich etwas pikiert...
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Da ist sie schon so entgegenkommend bezüglich deiner Extrawürste, doch wie sie es auch macht, macht sie es verkehrt. Manchen Leuten kann man nichts recht machen. Arme Lehrerin.
Hallo, also ich weiß nicht, ob Dein Sohn bereits "so weit" ist, dass er Begriffe wie Versager bereits nutzt. Ich glaube kaum, dass meiner dieses Wort überhaupt kennt... Was aber eine Versetzung im Unterricht angeht, finde ich das völlig normal. Warum sollte sie dafür sich und den Kindern oder dem Kind die Pause nehmen? Also genau DAS fände ich jetzt ungerecht dem Kind gegenüber und käme für mich als Strafe rüber. Hinzu kommt, dass danach doch alle Kinder fragen, warum xy jetzt da sitzt und nicht mehr dort. So sehen es gleich alle Kinder und gut ist. Und gerade in der ersten Klasse wird eine Umsetzung wohl nicht das Unnormalste sein. Die Lehrerin von meinem Sohn hat auch bereits einige Kinder umgesetzt - ohne das es für die Kinder einen ersichtlichen Grund dafür gab -. Die Lehrer haben doch ihre Erfahrungen und sehen was für welches Kind gut ist und was nicht. Würde ihr einfach ein wenig vertrauen.
Hallo, naja mein Sohn ist kein Einzelkind, er hat eine gr. Schwester (13) da schnappt er schon mal das eine oder andere auf. Vor 3-4 Wochen war ich auch noch extrem entspannt, es ist nicht unser erstes Schulkind, wir haben das alles schon mal durch. Und trotzdem, ich finde er macht sich ganz toll, er hat soviel in den letzten 8 Wochen gelernt, er liest schon so gut, gibt sich Mühe beim Schreiben und trotzdem kommen meist nur neg. Einträge, träumt, hat Probl. dem Unterricht zu folgen etc. Da wird mir Angst und Bange und natürlich mach ich mir da Gedanken und informiere mich (Träumerle sollten halt möglichst weit vorn sitzen). Auch habe ich schon 2 Anrufe von der Schule bekommen, dass er geschubst wurde, einmal davon musste ich ihn abholen, weil er gegen einen Baum geknallt ist. Er geht schon 1,5 Jahre zum Judo, hat einen Selbstverteitigungskurs für Kinder hinter sich, aber es fällt ihm immer noch schwer sich zu wehren. Naja vielleicht wird ja noch alles gut, von mir aus müsste der ganze Stress auch nicht unbedingt sein. Lg. Mandy
Ich finde es nicht schlimm, über solche Probleme vor der ganzen Klasse zu sprechen. Denn vielleicht ist dein Sohn ja nicht der einzige, der geärgert wird. Es kommt nur auf das "wie" an und das kann man schlecht beurteilen, wenn man nicht dabei war. Und das mit dem Umsetzen im Unterricht finde ich auch nicht schlimm. Keine Ahnung, warum sich dein Sohn vorkam wie ein Versager, aber mit der Situation an sich hatte es sicher nichts zu tun. Keep cool!
Hallo, naja, etwas mehr Feingefühl wäre vielleicht tatsächlich nicht schlecht gewesen. Lehrerinnen sind ja oft nicht so extrem sensibel, sondern eher sportlich-energisch im Umgang mit den Kindern - das müssen sie auch, sonst würden die ihnen auf der Nase herumtanzen. Ich finde es aber sehr positiv, wie schnell und unmittelbar die Lehrerin auf Deine Wünsche reagiert hat, davon kann man doch eigentlich normalerweise nur träumen! Ich habe selten erlebt, dass die Lehrerinnen meiner Kinder (auch alles nette und gute Pädagoginnen) so ruckzuck meine Wünsche umgesetzt hätten! Ich denke, sie meinte es wirklich gut. Eigentlich finde ich auch, dass man darüber diskutieren kann, ob Konflikte (wie mit dem ärgernden Kind, das vor Deinem Sohn saß) nicht sowieso immer offen vor der Klasse besprochen werden sollten, auch das finde ich nicht pauschal verkehrt. So können auch die anderen Kinder gleich lernen, was geht und was nicht. Dein Sohn ist seelisch vielleicht momentan noch nicht ganz in der Schule angekommen, noch recht empfindlich und dünnhäutig. Er wird aber bestimmt mit der Zeit lernen, wie die Lehrerin tickt und sie nehmen, wie sie ist. Und er wird im Umgang mit den Anderen und inh. der Klassengemeinschaft sicher auch etwas robuster werden und ganz in der Schule ankommen (dann geht auch die Verträumtheit weg), es braucht halt alles seine Zeit. LG
Wie oben bereits angesprochen, haben Lehrer oft auch in den Pausen Dinge zu erledigen, den Raum zu wechseln o.ä. Nicht zuletzt haben sie auch einmal eine Pause verdient zum Toilettengang, Nahrungsaufnahme oder einfach zum Durchatmen. Daher kann es schonmal vorkommen, dass solche Dinge in die Stunde verlegt werden müssen. Generell nehmen organisatorische Dinge immer Zeit vom eigentlichen Unterricht weg. Ich denke nicht, dass ein Platzwechsel peinlich ist, sondern eher die Regel, vor allem in den ersten Wochen. Der Lehrer muss die Kinder auch erst kennenlernen und feststellen, an welchem Platz es sich für den Schüler am besten lernt. In einer Klasse sitzen oft 25-30 Schüler/innen. Manche davon beanspruchen die Zuwendung und die Aufmerksamkeit des Lehrers verhältnismäßig oft, eben dadurch, dass sie eben nicht Durchschnitt sind. Auch bei kleinen Träumern sollte dies bedacht werden. Die Lehrerin macht soweit gesehen alles richtig. Gruß n.
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