Monatsforum Februar Mamis 2021

Kein Ultraschall mehr nach dem dritten großen Ultraschall

Kein Ultraschall mehr nach dem dritten großen Ultraschall

klaudi1402

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Hallo zusammen! Ich hatte letzte Woche meinen letzten großen Ultraschall gehabt. Es ist alles in Ordnung und die Schwangerschaft verlief bis jetzt ohne irgendwelche Komplikationen oder Beschwerden. Ich habe den Arzt gefragt ob wir noch einen Ultraschall kurz vor der Geburt machen sollen um nochmal nach der Babyentwicklung nachzusehen und er meinte ab jetzt wird nur getastet (also die Lage des Kindes, Mumu u.s.w). Es wird nur CTG gemacht und halt die 'normale' Vorsorge. Wenn das alles unauffällig ist, wird in der Regel kein US mehr gemacht. Mir ist bewusst, dass die Krankenkassen keine zusätzlichen USs bezahlen. Ich spiele jedoch mit dem Gedanken für noch einen extra US zu bezahlen. Vor allem hier im Forum liest man immer wieder dass die Babys am Ende einer Schwangerschaft öfters unterversorgt werden und nicht mehr wachsen. Woher soll man sowas wissen wenn man keinen Ultraschall mehr macht? Kann man sowas an CTG bzw. an Herztönen erkennen? Wie ist es bei euch? Vertraut ihr da einfach dem Arzt und eigenem Körper?


Juji

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Antwort auf Beitrag von klaudi1402

Hallo Klaudi, habe nächste Woche in der 33. Ssw meinen letzten großen US. Ich glaube, das Problem ist, dass zusätzliche US Untersuchungen ab 2021 verboten sind. Totaler Quatsch meiner Meinung nach, es ging eigentlich darum, dass man keine Heimgeräte mehr benutzen soll und die Gesetzesgeber haben zeitgleich Frauenärzte eingeschränkt. Es soll nur noch US geben, wenn eine medizinische Indikation vorliegt. Ich werde nächste Woche mal mit meiner Frauenärztin sprechen, weil ich bin da jetzt auch nicht begeistert von. Liebe Grüße, Juji


Kampfgnom27

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Antwort auf Beitrag von Juji

Es ist kein Quatsch. Es gibt genügend Untersuchungen Dose belegen dass zu häufige Ultraschall Untersuchungen dem Kind schaden können. Deshalb kam dieses Gesetz. Du bekommst doch in der Klinik einen Ultraschall zb bei der geburtsanmeldung. Und wenn deiner Hebamme oder Frauenärztin irgendwas komisch vorkommt wird sie dich schon ins kh schicken zur Kontrolle


Nina75

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Antwort auf Beitrag von Kampfgnom27

Hi, tatsächlich gibt es mindestens ebenso viele Untersuchungen, die besagen, dass ein normaler Ultraschall den Kindern nicht schadet. Gerade Risikoschwangere haben oft wöchentliche Ultraschalltermine und die wären dadurch besonders gefährdet. Es geht eher um den Ultraschalltourismus. Ich verstehe gut, dass es nervös macht, wenn man keinen US-Termin mehr hat, zumal wenn die Geburtsanmeldung vielleicht noch telefonisch erfolgt. Aber so lange die Ärzte keine Notwendigkeit sehen, heißt das doch, dass alles gut ist. Und wenn man unsicher ist oder sich etwas falsch anfühlt, machen die Ärzte bestimmt noch einen Termin. Liebe Grüße


Juji

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Antwort auf Beitrag von Kampfgnom27

Habe auch viel kontroverses dazu gelesen, aber ich vertraue darauf, dass Frauenärzte nur so oft einen US machen, wenn sie auch davon überzeugt sind, dass es nicht schadet. Bin privat versichert und da kriegt man eh alle 4 Wochen einen kurzen US. War aber gestern bei meiner Hebamme, die hat die Kindsgröße als zeitgerecht ermittelt und auch die Kindslage so ermittelt, also nur per tasten. Fand ich sehr schön und interessant. Ich bin mal gespannt, ob und wie das tatsächlich Auswirkungen im Praxisalltag haben wird mit dem US. Bin fast froh so spät den letzten großen US zu haben. Meine FA hat den Termin so gelegt, dass sie mich noch kurz vor den Feiertagen sieht und kontrollieren kann, da der nächste Termin erst 3 Wochen später ist (wegen Praxisurlaub). Liebe Grüße, Juji


Kampfgnom27

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Antwort auf Beitrag von Juji

Es geht auch darum dieses Baby watching zu unterbinden und die Rechte des Kindes zu berücksichtigen ( das fragt nämlich keiner) leider wird mit diesem Geschäft ( und leider machen viele Frauenärzte mit der Angst der Frauen Geschäfte) sehr viel Geld gemacht und Ängste unnötig geschürt. Bei Risiko Schwangeren gibt es ja eine medizinische Indikation.ebenso wenn an den Kindern irgendwas auffällig ist. Aber schön dass es deinem Kind gut geht.


Bliblablub90

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Antwort auf Beitrag von Kampfgnom27

Ich habe tatsächlich nicht eine einzige Studie zu den "Schäden" gefunden. Es wird nur manchmal von "gefährlicher Strahlung" gesprochen, was aber keinen Sinn macht, da Ultraschall nichts mit Strahlung zutun hat. Wo hast du diese Studien gefunden? https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/119505/Ultraschall-als-Babyfernsehen-wird-ab-2021-verboten

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Salva15

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Antwort auf Beitrag von klaudi1402

Ich verstehe deine Bedenken, aber sogar eine/ deine Hebamme kann durch Tasten erkennen, ob dein Baby wächst. Aber wie gesagt, ich kann dich verstehen. In meiner ersten Schwangerschaft war alles sehr kompliziert und ich war froh, um jeden US. Jetzt bin ich da deutlich ruhiger und wollte, obwohl ich jederzeit als Risikoschwangere einen Us haben könnte, garkeinen Termin mehr beim FA. Den Rest mache ich jetzt bis zur Geburt mit meiner Hebamme. LG Salva


SellyPirelli

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Antwort auf Beitrag von klaudi1402

Meine Ärztin hat mir sehr empfohlen, noch einen US vor der Geburt durchzuführen um eben nach dem Wachstum etc zu schauen, daher werde ich in der 35. Ssw noch einen ultraschall machen lassen.


Milchtoast

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Antwort auf Beitrag von klaudi1402

Mir geht es wie die Klaudi. Einerseits finde ich es gut, nicht ständig mit Größe und Gewicht verrückt gemacht zu werden - ist das Baby zu klein zu groß? Andererseits kann ich mir das auch nicht vorstellen nun gar nichts mehr zu wissen. Hatte den letzten US bereits gleich zu Beginn der 29. Woche. Und elf Wochen (plus/minus) ist einfach schon eine sehr lange Zeit ohne weitere Messungen wie ich finde. Ich werde es morgen auch bei meiner Ärztin ansprechen und noch einen US im Januar verlangen.


Lou_85

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Antwort auf Beitrag von klaudi1402

Hallo in die Runde ich hatte gestern auch meinen regulär letzen Ultraschall. Aber zu meiner Verwunderung hat mein Arzt mit mir gestern gleich einen neuen Termin für mitte Januar gemacht mit CTG und danach gleich Ultraschall. Und meine Krankenkasse (Barmer) hat ein Familienbonus Programm wo ich für die Ss 200€ habe für zb extra Ultraschall oder toxoplasmose Test ebend für Igel Leistungen die ich dafür nutzen darf muss sie Rechnungen nur einreichen und dann krieg ich das Geld wieder . Erkundigt euch vielleicht übernimmt deine Kasse das ja auch oder hat eine Art Programm für Schwangere.


leoleo

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Antwort auf Beitrag von klaudi1402

Hey! Ich habe heute meinen Termin für den letzten großen Ultraschall und werde auch auf jeden Fall noch einen vor der Geburt machen lassen. Ich bin Privatversichert deshalb bekomme ich bei jedem Termin zumindest einen kurzen Ultraschall um nach dem Wachstum zu schauen. Meine Ärztin sieht darin jedenfalls eine Indikation nach dem Wachstum zu schauen und auch gegen Ende zu schauen ob der Kopf schon ins Becken gerutscht ist, Geburtsgewicht schätzen etc. Ihrer Aussage nach ändert sich für den Praxisalltag bei ihr nichts da sie auch nur dann einen Ultraschall gemacht hat wenn er auch gerechtfertigt war und nicht nur zum Babyschauen. Ich würde deine Bedenken einfach nochmal ansprechen. Ich hab allerdings auch nur eine Hebamme für die Nachsorge gefunden und bin deshalb für die Vorsorge nur bei der Frauenärtzin. Sie selbst sagt das sie nicht eindeutig in der Lage ist durch Abtasten die Kindslage festzustellen und das ist für die Geburtsplanung ja nicht gerade uninteressant!


Bebi2021

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Antwort auf Beitrag von klaudi1402

Huhu :) hatte meinen großen letzten US Anfang Dezember auch hinter mir gehabt. Hab allerdings leider erst im Januar wieder einen Termin . Da mein bAby beim großen US noch in BEL befand , werd ich definitiv nochmal per US untersucht , meine Ärztin nimmt das aber nicht so genau, hab mehrere zusätzlich am Anfang so bekommen Falls sie was anderes diesmal sagt , wegen der neuen Ablösen Vorschrift im kommenden Jahr , bin ich dazu bereit 25 Euro zu zahlen irgendwie erscheint mir das nur „ertasten“ zu wenig .


Maxi4

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Antwort auf Beitrag von klaudi1402

Hallo aus dem Januar :-) Mir waren und sind die späten Ultraschall sehr wichtig. Ich bin mir zwar nicht sicher wie sehr sie schaden, aber meine Angst, dass mein Baby gegen Ende hin trocken liegt oder in einer verkalkten Plazenta oder unterversorgt ist, ist einfach größer. Vielleicht fehlt mir da auch einfach etwas Vertrauen, vielleicht liegt das daran, dass es bei meiner Cousine so passiert ist, vielleicht an meinem höheren Alter... aber ich könnte nicht anders. Habe nun auch heute einen bei 39+6 auf eigenen Wunsch. Ich möchte einfach nicht, dass mein Baby auf die letzten Meter schlapp macht, wenn man noch etwas tun kann. Habe auch schon 3 Totgeburten im 9. Monat in der Verwandtschaft und Bekanntschaft miterlebt.. Mein erstes Kind kam in lebensbedrohlichem Zustand mit grünem Fruchtwasser auf die Welt. Sowas spielt halt alles mit. Manche wären schockiert wie wenig in anderen, hoch entwickelten europäischen Ländern untersucht wird... Dagegen sind wir hier in Deutschland Laborratten unter 24/7-Beobachtung :-D