BerryNin
Hallo zusammen,
Bislang ist es so, dass ich alle 4 Wochen einen Termin bei meiner hebamme habe, sowie alle 4 Wochen einen Termin bei meinem Frauenarzt (somit alle 2 Wochen einen Termin).
Erstmal : Ist das grundsätzlich ein Problem hinsichtlich Abrechnung bei der Krankenkasse? Habt ihr da Ahnung von?
Im Moment bin ich ganz froh um die regelmäßige Kontrolle, da es meine erste Schwangerschaft ist und ich bislang verunsichert war und viele Fragen hatte.
In Zukunft wird aber sonst mit das alles zu viel sein meine hebamme meinte auch ich könnte entscheiden, ob ich zu ihr ODER zum Frauenarzt will. Im Wechsel wäre auch möglich.
Das wechselmodell gefällt mir eigentlich sehr gut, allerdings habe ich das Gefühl mein Arzt möchte mich gerne monatlich sehen und 'vertraut' der hebamme nicht
Und meine hebamme schimpft auf meinen Arzt, weil er verschiedene test noch nicht durchgeführt hat...
Alles irgendwie schwierig gerade...
Wie handhabt ihr das? Bin grad einfach selbst unschlüssig... Grundsätzlich mag ich meinen Arzt, fühle mich bei der hebamme aber deutlich besser betreut irgendwie
Tut mir leid, falls meine Worte konfus klingen. Kann das irgendwie grad nicht gut in Worte fassen.
Hallo,
Ich meine, dass mit dem Wechsel Hebamme/Arzt tatsächlich so vorgesehen ist wie du es beschrieben hast - also quasi alle zwei Wochen, nur abwechselnd. Ich denke anders würde es keinen Sinn machen, da die Hebamme immernoch kein Arzt ist und das Baby schon mindestens alle 4 Wochen vom Frauenarzt kontrolliert werden sollte.
Aber wenn du ganz sicher gehen willst könnte die Krankenkasse dir da bestimmt die beste Auskunft geben
Huhu, ich habe mich auch für dieses "Wechslmodell" entschieden und fühle mich wohl damit. Allerdings finden bei mir die Untersuchungen monatlich statt, also nachdem ich bei der Hebamme war, gehe ich 4 Wochen später zur Gyn usw. Warum bei dir die Untersuchungen momentan alle zwei Wochen stattfinden solltest du mal abklären, da eigentlich monatlich vorgesehenen ist. Die Hebamme macht bei mir dieselben Untersuchungen wie die Gyn, nur halt nicht die US- und Blutuntersuchungen. Meine Hebamme lobt meine Gyn immer, dass sie alles sehr gründlich macht während meine Gyn leicht eingeschnappt war, als ich ihr sagte, dass ich die Vorsorge aufteilen möchte - aber wahrscheinlich auch nur, weil sie jetzt weniger abrechnen kann.
Also ich gehe im Wechsel Hebamme/Arzt, also d.h den Arzt sehe ich auch nur aller 8 Wochen. Das ist für mich persönlich auch vollkommen ausreichend. Er hat ja die wichtigen Ultraschall Untersuchungen um die 12 und 20 SSW gemacht. Gerade in der Mitte der Schwangerschaft „passiert“ ja dann auch erstmal nicht nicht mehr viel. Die Hebamme macht ja auch die gleichen Untersuchungen wie der Arzt, jedenfalls bei mir. Blutdruck, Urin, Blutabnahme, tastet den Bauch ab und hört den Herzschlag des Babys ab. Und gerade den Herzschlag abhören ist für mich auch Sicherheit genug, dass es den Baby gut geht. Denn rein theoretisch stehen einen ja eigentlich eh auch nur drei Ultraschalle zu. Ich finde auch, dass sich die Hebamme deutlich mehr Zeit nimmt als der Arzt um über Frage und Sorgen zu sprechen oder auch um Tipps zu geben.
Von daher reicht eigentlich auch dieses Wechselmodell. Man kann ja trotzdem immer noch zum Arzt gehen wenn etwas nicht stimmen sollte...
Also ich bin pro Hebamme
Hallo! Es kann schon sein das dein Gefühl richtig ist und dein Arzt nicht so glücklich ist damit, das du zur Hebamme gehst. Ich hatte in meiner ersten Schwangerschaft einen blöden Arzt - er hat auch die Hebamme niedergemacht, UND er hat mir vorgerechnet das er als Arzt eine Pauschale pro Quartal für jede betreute Schwangere kriegt. Sobald jemand anderes mitbetreut, die Hebamme also auch mit der Krankenkasse abrechnet, wird seine Pauschale gekürzt und seine Rechnung geht nicht mehr auf. Ich hab das theoretisch verstanden, kann ja aber als Patientin nichts dafür das es so blöd geregelt ist finanziell! Jetzt für diese Schwangerschaft habe ich den Arzt gewechselt und in meiner jetzigen Praxis fördert man Hebammen. Sie planen einfach mit weniger Pauschale und Terminen und sehen selbst Vorteile dadrin, das die Hebammen mehr Zeit haben und einfühlsamer sein können! Mein Arzt ist total lieb, aber länger als 5min war ich da noch nie drin - die Sachen wie Blutabnahme machen andere Mitarbeiterinnen. Mir ist Hebammenbetreuung sehr wichtig, wenn es geht möchte ich auch ein zweites Mal im Geburtshaus entbinden. Ich fühle mich da einfach viel wohler, beim Arzt habe ich immer zu hohen Blutdruck allein durch die Umgebung und die Hektik :D Ich gehe alle 3-4 Wochen im Wechsel zu Arzt und Hebamme - also die großen Ultraschall beim Arzt und dazwischen meist einmal Hebamme. Das du alle 2 Wochen Termine hast finde ich auch seltsam, vielleicht solltest du da der Fairness halber nochmal nachfragen (beide müssen ja irgendwie abrechnen und ob das komplett doppelt erlaubt ist)? Ich an deiner Stelle würde unbedingt die Hebamme behalten, aber im Notfall ein paar Termine absagen bzw. mit ihr nochmal durchgehen wann du wohin gehst.
Hallo zusammen,
Danke für eure Tipps und Erfahrungen.
Ich habe nächste Woche meinen Termin beim Frauenarzt und werde ihm sagen, das ich die Untersuchungen zukünftig im Wechsel machen möchte.
Mit meiner hebamme werde ich das selbe besprechen, aber Fragen, ob ich trotzdem jeden Monat kommen kann, wir den einen Termin aber nur babytv machen, falls es beim Arzt keinen ultraschall gibt. Ich hab bei ihr gutes Geld für die 'flatrate' gelassen und das möchte ich bis Ende des Jahres zumindest einmal im Monat nutzen... Zudem nimmt die sich richtig Zeit für mich, sodass ich sie definitiv nicht müssen möchte. Abrechnungstechnisch möchte ich natürlich auch fair sein.
Krankenkasse könnte ich fragen. Da ich meine jetzige aber gekündigt habe und ab Oktober bei einer anderen bin tue ich mich damit etwas schwer
Ich spring mal aus nem anderen Bus rüber... Also tatsächlich kann eine „Vorsorge „ nur alle 4 Wochen abgerechnet werden. Entweder vom Arzt oder der Hebamme. Die Hebamme kann aber zb bei schwangerschaftsbeschwerden immer einspringen und in diesem Rahmen abrechnen. Das ist dann aber keine Vorsorge. Eine Schwangere kann auch jederzeit wegen Beschwerden zum Arzt außerhalb der Vorsorge gehen. Sollte allerdings nichts „ungewöhnliches“ sein, so muss man sich an die 4 Wochen halten. Wenn ich das richtig verstanden habe hast du extra Ultraschall alle 4 Wochen mitbezahlt.(zumindest bis Jahresende) somit dürfen die dann eh nicht abrechnen, da hast du ja als „Privatpatient“ bezahlt.