Frage im Expertenforum Pränatale Diagnostik an Prof. Dr. med. B.-Joachim Hackelöer:

Ultraschall / Biometrie

Prof. Dr. med. B.-Joachim Hackelöer

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Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe

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Frage: Ultraschall / Biometrie

Natinkerbell

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Guten Morgen Herr Dr. Hackelöer letzten Freitag bei der Vorsorgeuntersuchung (29+3 ssw) erwähnte die Ärztin beim Ultraschall, dass der Kopf unserer Tochter minimal „zu klein“ ist für den Umfang des Bauches. Die kleine lag auch ziemlich doof (BEL/QL), sodass es evtl. auch daran liegen könnte und sie ihre Hände viel bewegt hat, so die Ärztin. Zu dem habe ich eine Vorderwandplazenta. Als sie alles in den Pass eingetragen hat, sagte sie, so dolle weicht es nicht ab, sie mache sich keine Sorgen, da ich bereits in der 16+0 ssw sowie in der 24+0 ssw bei der Feindiagnostik war (die 24 ssw habe ich die feindiagnostik erneut gemacht, da in der 20 ssw nicht alles gemessen / geschallt werden konnte, da sie auch zu dem Zeitpunkt eine doofe Lage hatte). Dort wurde nie irgendwas erwähnt. Auch der NIPT war unauffällig. Irgendwie verunsichert mich das jetzt doch alles. Hier die Daten von Freitag (29+3): BPD 71,1 FOD/KU 260,5 ATD (keine Angaben) APD/AU 258,8 FL 58,3 (schwierig zu lesen) Schätzgewicht 1470g Der Zuckerwert war beim kleinen Test leicht erhöht (145). Habe also dann vor 3 Wochen den großen gemacht, SS-Diabetes wurde ausgeschlossen. Die Werte waren top und nicht annähernd verdächtig. In der 25+4 ssw (über Ostern) war ich wegen Ziehen im Unterleib und komisches Gefühl beim Wasser lassen, vorsichtshalber in einer Klinik (Pränatal Degum II) und auch hier wurde das Baby meines Ermessens gründlich geschallt. Es wurde nichts bemängelt. Auch bei den beiden Feindiagnostiken nicht. Werte waren in der Klinik (25+4) folgende: BPD: 61,2 mm FOD: 80,0 mm KU: 234,2 mm KU / Abdomenumfang: 1,07 KU / Femurlänge: 5,31 Abdomenumfang: 218,0 mm Femurlänge: 44,1 mm Schätzgewicht: 819g 85 (BPD, KU, FL,AU) Farbdopplersono unauffällig. Kann sich nach so vielen Untersuchungen eine Fehlbildung bilden bzw. Auffallen? Sind die Werte so dolle abweichend? Welcher Wert wäre denn „normal“? Ich hatte vor zwei Jahren eine Frühgeburt in der 35. ssw aufgrund eines vorzeitigen Blasensprungs und während der Geburt eine Plazentaablösung. Gott sei Dank ist alles gut gegangen - meinem Sohn geht es gut. Nur bin ich jetzt geprägt und etwas ängstlicher und deswegen nehme ich jede Untersuchung und Abweichung sehr ernst. Ich freue mich sehr über eine Rückmeldung von Ihnen und vielen Dank für Ihre Zeit. Herzliche Grüße


Prof. Dr. med. B.-Joachim Hackelöer

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Hallo Natinkerbell, Messungen können immer mal unterschiedlich ausfallen-zwischen verschiedenen Untersuchern,aber auch beim gleichen Untersucher.Familiäre Eigenarten kommen noch hinzu und der große Streubereich in der Spätschwangerschaft und ein Mikrozephalus ensteht nicht erst so spät. Alls:Alles gut und nicht zuviel Gedanken machen. Alles Gute Prof. Hackelöer


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