Bianca.2405
Guten Tag, ich befinde mich aktuell in Vorbereitung auf einen Kryo-Embryotransfer und hätte eine Frage zum genauen Ablauf der Downregulation. Kurz zu meiner Situation: Ich bin 34 Jahre alt und habe 6 vitrifizierte Blastozysten. Aufgrund einer Adenomyose wurde mir vor dem Kryotransfer eine Downregulation mit einer GnRH-Depot-Spritze (Decapeptyl 3,75 mg) empfohlen. Geplanter Ablauf laut Klinik: Applikation der Depotspritze an Zyklustag 25 (08.05.) Ultraschallkontrolle ca. 14 Tage später Bei unauffälligem Befund Start der Stimulation (Estrofem) In meinem Behandlungsplan steht jedoch „Start Estrofem ab Zyklustag 1“, weshalb ich ursprünglich davon ausgegangen bin, dass ich bis zur nächsten spontanen Menstruation warten muss. Meine Frage: Erfolgt der Start mit Estrofem üblicherweise direkt nach der Kontrolluntersuchung (ca. 14 Tage nach Depotgabe), unabhängig von einem neuen Zyklusbeginn? Haben Sie noch weitere Tipps oder Erfahrungen zu dieser Behandlung? Vielen Dank vorab für Ihre Einschätzung. Freundliche Grüße Bianca
Hallo, wenn die Downregulation wie bei Ihnen in der zweiten ZH gegeben wird, kann der Körper im Anschluss keinen Follikel mehr zum Wachstum anregen. Sie befinden sich damit sozusagen ab der einige Tage später einsetzenden Blutung permanent am "Zyklusbeginn". Von daher kann man danach theoretisch immer mit Estrofem beginnen. Viele Zentren machen es dann so, dass sie formell den ersten Tag der Estrofem-Gabe als Zyklustag 1 werten, damit man besser planen kann. Die Downregulation ist eine gängige Praxis, in Deutschland wird ein Kryo-Transfer aber zumeist ohne diese durchgeführt. Viele Grüße Christoph Grewe
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