Mitglied inaktiv
Hallo, meine Tochter ist 9 Wochen alt. Schon von Beginn an hat sie sich nicht ablegen lassen, hat dann sofort geweint. Sie schläft nur auf mir bzw. eng in meinem Arm - wenn sie dann mal schläft. Sie hat enorme Probleme in den Schlaf zu finden, hat dies noch nie alleine geschafft. Sie schläft im Tragetuch, im KiWa, im Auto super von selber ein und dort dann auch länger am Stück. Hier zu Hause hat bis vor kurzem noch toll die elektrische Schaukel funktioniert, aber da will sie seit ein paar Tagen auch nicht mehr rein. Auf dem Arm wiegen hat noch nie funktioniert. Ich habe sie also seit 9 Wochen fast 24 Stunden am Stück an mir was auf der einen Seite sehr schön ist, auf der anderen Seite mich langsam an die Grenzen meiner Belastbarkeit treibt. Duschen, essen, ist echt eine Glückssache... Auch nachts schläft sie schlecht ein, wenn ich Glück habe beim Stillen, wenn ich Pech habe stille ich über 2 Stunden wobei sie immer mal wieder einnickt und ich schon hoffe, aber dann nach 2 Stunden auf einmal wieder hellwach ist. Und wenn sie dann schläft, wird sie echt schnell auch wieder wach... Ab und zu funktioniert der Schnuller - oft spuckt sie ihn aus. Wenn mein Mann sie vor der Dunstabzugshaube schuckelt schläft sie auch ein, aber dann nicht wirklich fest, wird wach, sobald mein Mann sie mir in den Arm legen will. Wie gesagt, sie darf zu uns ins Bett, auf uns, an uns, die Nähe geben wir ihr liebend gerne. Aber nicht mal dort findet sie ruhig in den Schlaf. Sie hat ein großes Schlafbedürfnis, gähnt viel und ist oft total übermüdet. Ich kann sie aber nicht rund um die Uhr im TT haben, mein Rücken ist schon total kaputt. Habt ihr irgendwelche Tipps für mich? Bin langsam echt an meinen Grenzen...
Hallo, einen tipp kann ich dir nicht geben, aber sagen, dass du nicht alleine damit bist. Meinen Großen hatte ich die ersten 3 Monate 24 Stunden am Tag an mir, oder mein Mann. Es ist von alleine vorbei gegangen. Jetzt ist er 4, und schläft schon lange gut und alleine.
Hallöchen, mein Kleiner ist 11 Monate,die ersten 8 Wochen hatten wir auch das Problem,aber nur Nachts,er hat nur auf meinem Bauch geschlafen.Dann war der Spuck auf einmal vorbei.Versuch sie mal Einzupucken,ganz eng in eine Decke,wie im Mutterleib.Und ganz wichtig,ruhig bleiben,die Kleinen merken jede Unruhe von uns. LG
Leider habe ich keinen Tipp für dich. Ich kann dir nur sagen, dass das völlig normal ist. Ich habe meinen Sohn 6 Moante durchgehend im Tuch getragen. Er wollte nicht in den Kinderwagen, nicht in den Stubenwagen und auch nicht im Auto rumgefahren werden. Ich habe ihn bis zu 6 Std täglich getragen und musste mich nachts immer mit ihm hinlegen. Es geht vorbei, bei den einen früher bei den anderen später. Vllt kannst du versuchen zwischendurch zu entspannen. z.B. mit einer Freundin für eine Std einen Kaffee trinken gehen und das Baby in der Zeit bei Oma oder Papa lassen. Kannst du deinen Mann fragen ob er morgens oder abends 15 Minuten das Baby betreuen kann damit du duschen kannst? Mit dem Essen würde ich einfach auf Schnell-/Fertiggerichte zurückgreifen und beim Kochen immer große Portionen machen, damit du viel einfieren kannst. Grüße
Puh, das ist hart, meiner konnte nur bei Ruhe schlafen aber da gings bis auf die üblichen vermutlich bauchwehweinattaken... Also ich hab ne gute Osteopathin, der würde ich mein Kind mal vorstellen ob vielleicht von der Geburt noch was "hängen geblieben" ist. Weiß nciht wie offen du dafür bist. Wünsche dir viel Kraft und versuche jede Pause zu nutzen und andere einzuspannen (ne Freundin durchsaugen lassen, papa am Abend rumtragen lassen usw) mehr weiß ich leider nicht. Viel Erfolg. Und ja, pucken war bei uns auch gut.
Hallo, hast du Kontakt zu deiner Hebamme, die bei der Geburt dabei war? Frag dort mal nach. Die haben Erfahrungen, wo man sich hinwenden kann und welche Möglichkeiten es besonders in deiner Nähe an medizinischen Beratungsstellen gibt. Puken ist eine gute Idee. Wenn unsere unruhig war, dann haben wir sie auch enger eingewickelt. Bei ihr hilft auch eine Mullwindel oben am Kopf als Begrenzung zu legen. Mit der Umrahmung in ein Stillkissen schläft sie auch nicht? Da sie im Kindersitz, auf dem Arm und im Kinderwagen schläft, braucht sie die Enge. Klingt nach einem Teufelskreis aus Übermüdung und Anspannung bei euch, was auch verständlich ist. Versuch alles soweit runter zu fahren, wie es nur geht. Also sie braucht ständige Bewegung, Geräuschkullisse und etwas Wind zum Einschlafen (Dunstabzugshaube)? Echt schwierig. Versuch es wie gesagt auch mal bei der Hebamme, da kommen manchmal Tipps / Erfahrungen her, mit denen man von dort nicht rechnet. Lg
Bei uns war das auch die ersten 3Monate. Sie wollte nur aufm Arm schlafen und da auch nicht immer. Wir waren schon so gereizt, das jedes kleine Geräusch von ihr uns schon in "Anspannung" versetzte. Als wir wieder total entnervt waren, kam ein sehr guter Freund von mir zu Besuch. Ich sagt nur noch: "Hier, mach was du willst mit ihr, wir können nimmer" und zack, er hatte sie aufm Arm und sie schlief ganz friedlich und als er sie dann nach ner halben Stunde in die Wiege legte, wachte sie zwar kurz auf, aber er pfiff ihr dann ein Lied vor und streichelte sie und sie schlief weiter... Was ich damit sagen will: Babys spüren es, wenn man schon so ausgepowert ist und werden nur noch überreizter. Vielleicht hast auch eine Oma/Freundin, die Dir Dein Baby mal abnehmen und rumtragen kann. Halt noch durch, vielleicht ist der Spuk bald vorbei. Alles Gute
Einen wirklichen Tipp kann ich dir auch nicht geben. Ich halte das Verhalten deiner Tochter für völlig normal und kenne es von meinen Kindern genauso. Aber als kleinen Trost kannst du vielleicht sehen, dass der Alltag einfacher wird, wenn die Kinder die ersten 12 Wochen überstanden haben. Was an dieser Grenze dran ist und wirklich passiert, weiß ich nicht, aber die Kinder haben dann einfach eine gewisse Anpassung an das Leben außerhalb des Mutterleibes hinter sich und viele Dinge sehen ganz anders aus, was allerdings nicht heißt, dass du deine Tochter dann hinlegst, sie die Augen zumacht und einfach einschlafen wird. Ich habe meine Kinder so um die 10 Wochen in die Babywippe gesetzt oder auf eine Babydecke gelegt und immer mitgenommen, wo ich gerade (beschäftigt) war. Das ging vorher gar nicht und ich saß manchmal nachmittags, wenn man Mann von der Arbeit kam, noch im Nachthemd da, aber in dem Alter konnten sie schon mal ein paar Minuten ausharren, während ich z. B. duschte. Das mit dem Schlafen ist hier schon seit Ewigkeiten immer wieder ein Thema. Ich glaube, die Eltern haben oft ganz unrealistische Vorstellungen davon, wieviel ein Baby schläft, wie lange, wie oft und wie es in den Schlaf findet. Man liest oft den Hilferuf "Baby kann nicht schlafen", aber das ist Quatsch, denn deine Kleine kann sehr wohl schlafen, aber sie tut das nicht so, wie ihr als Eltern es von ihr erwartet. Aber das liegt nicht an ihr, sondern an euren falschen Erwartungen. Bis das irgendwann besser wird, solltest du jede Minute, die sie tagsüber schläft, dich mit ihr zusammen hinlegen. Das tut dir gut, wenn du ein bisschen Ruhe hast, denn kleine Baby sind nunmal anstrengend, und sie ist durch deine Nähe beruhigt. Ich bin auch ein großer Fan des Familienbettes, denn letztlich zählt, dass alle Familienmitglieder zur Ruhe kommen und gerade für dich ist es im Hinblick auf das nächtliche Stillen das Einfachste. Du wirst noch mehr Geduld haben müssen. Oftmals ist es auch so, dass man eine Methode findet (z. B. Herumtragen), die das Kind relativ zuverlässig in den Schlaf bringt. Dann ist man froh und denkt: "Jetzt klappt es. Hurra!", aber das ist vorübergehend, denn nach ein paar Wochen geht das nicht mehr und man muss was anderes ausprobieren. Das ist nach meiner Erfahrung im Leben mit Kindern das einzige, wo man sich fest drauf verlassen kann: dass nichts so bleibt, wie es gerade ist. Sieh zu, dass du Entlastung kriegst in der Art, dass jemand für dich einkauft, kocht, Wäsche macht, die Wohnung putzt oder was erledigt werden muss. Wenn die Kleine gerade gestillt ist, ist es auch toll, wenn die Oma oder eine andere liebe Person einfach mal zu einem längeren Spaziergang aufbricht und du dich während der Zeit hinlegen kannst. Mach nicht den Fehler und nutz die Schlafzeiten deiner Tochter zur Hausarbeit. Das schlaucht dich doppelt. Es wird einfacher, aber das dauert nunmal und du darfst von euch beiden jetzt noch nicht zuviel erwarten. Alles Gute! Agnetha
Hi, mein Tipp an Dich ist, noch abzuwarten. 9 Wochen ist noch ganz schön klein.. Das Verhalten Deiner Tochter ist für mich absolut normal, altersgerecht, nachvollziehbar.... Klar ist es anstrengend, sie rund um die Uhr bei Dir zu haben - und schön hast Du ja auch geschrieben, dass es auf der einen Seite sehr schön ist.... Ich würde sie viel im Tragetuch tragen - dort schläft sie hast Du geschrieben - und Du hast die Arme frei - kannst selber mit ruhen oder die Zeit "effektiv" für Haushalt und Co. nutzen. Meine Kinder waren das gesamte erste Lebensjahr immer oft im Tuch -- mittlerweile schlafen alle gut ein, gut durch etc.. Kopf hoch - das wird schon noch! Überleg mal, wie "wenig" Zeit sie erst da ist im Vergleich zu der Zeit, die sie bei Dir im Bauch war
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