Celavi
Hey zusammen 🤍 Ich stille meine 4 Monate alte Tochter noch, aber meine Brüste tun mir beim Stillen inzwischen richtig weh. Es ist jedes Mal unangenehm und ich merke, dass mich das mental langsam belastet. Deshalb überlege ich, zumindest teilweise oder komplett auf eine Milchpumpe umzusteigen. Ich würde gerne abpumpen, um meinen Brüsten etwas Ruhe zu geben und trotzdem weiter Muttermilch geben zu können. Am liebsten hätte ich eine leise, tragbare Pumpe, die ich flexibel im Alltag nutzen kann, ohne ständig an die Steckdose gebunden zu sein. Vielleicht etwas, das man diskret unter der Kleidung tragen kann. Habt ihr Empfehlungen oder gute Erfahrungen mit bestimmten Modellen gemacht? Danke euch 🤍
sus
Ich rate zur Stillberatung. Aus zwei Gründen, entweder die Stilltechnik passt nicht, weil evtl das Kind zB eine Fehlstellung hat. Oder aus gesundheitlichen Gründen. letzteres gerade dann, wenn in der Schwangerschaft viel Magnesium genommen wurde. Es kann aber auch an Soor liegen. Mancher Arzt behandelt da nur das Kind, nicht aber die stillende Mutter. Verstopfte Milchkanäle sind auch so ein Übel .... Weil, nach 4 Monaten darf Stillen nicht mehr so unangenehm sein, das über abstillen in Richtung Milchpumpe nachgedacht wird. Zumal die Milchpumpe nie so effektiv sein wird wie das Kind.
Huhu, ich kann dich verstehen. Aber ich glaube, du hast vielleicht unrealistische Erwartungen an die Milchpumpe. Ein paar Hinweise, wenn du magst: - Die Milchpumpe lässt die Milchmenge oft zurückgehen. Denn sie übt auf das Gehirn der Mutter nicht denselben Reiz aus, wie das Saugen, die Körperwärme, der Anblick des Babys. Frauengehirne ticken da deutlich komplizierter als z.B. Milchkühe. 😉 Du musst also damit rechnen, dass deutlich weniger Milch kommt als bei der Brust und du zufüttern musst. - Stillkinder, die monatelang voll gestillt wurden, nehmen in der Regel die Flasche nicht mehr. Falls du also nicht sowieso schon zugefüttert hast und deine Tochter die Flasche kennt, solltest du das erstmal probieren. Es ist oft sehr schwierig und mit viel Geschrei und Frust beim Kind verbunden. Meine vollgestillte Tochter zum Beispiel ist gar nicht auf die Flasche umgestiegen, da war absolut nichts zu machen. - Eine Pumpe, die man unter der Kleidung trägt, klingt gut. Trotzdem geht das Pumpen nicht von selbst. Der Zeitpunkt muss natürlich stimmen, und dass man beim Putzen mal eben so nebenbei abpumpen kann, ist nicht realistisch, weil die Milch besser fließt, wenn man Muße hat. Außerdem summt das Gerät leise, aber oft dennoch hörbar. Das heißt alles nicht, dass es nicht geht. Es wäre vielleicht einen Versuch wert. Wichtig ist, dass du nicht zu hohe Erwartungen an den Erfolg hast. Teste erstmal, ob deine Maus die Flasche nimmt, bevor du die teure Pumpe kaufst. Und rechne damit, dass du zufüttern musste, weil du nicht die Milchmenge erreichst, die deine Tochter braucht. Eine Milchpumpe ist nie ein echter Ersatz fürs Stillen, sondern eher eine Notlösung bei bestimmten medizinischen Problemen. Ein gut funktionierendes, eingespieltes Stillen kann durch die Pumpe nicht verbessert, sondern nur verschlechtert werden. LG
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