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Empfehlungen Buch zu Zahnarzt/Karies

Empfehlungen Buch zu Zahnarzt/Karies

Aixoni

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Hallo zusammen, mein vierjähriges Kind hat leider an einem Zahn Karies. Die Backenzähne sind so tief, dass man die Essensreste täglich richtig rauskratzen muss und trotzdem kaum alles entfernen kann - das habe ich mehrmals beim Zahnarzt angesprochen, der aber immer meinte, dass man das bei einem Kind nicht versiegeln könne. Jetzt hat eine Kinderzahnärztin hier aufgemacht, die sagt, man hätte es versiegeln müssen, aber das Kind ist bereits in den Brunnen gefallen. Der eine Backenzahn hat Karies. Nun muss ich meinen Kind irgendwie vermitteln, was gemacht werden muss, ohne Angst zu machen. Habt ihr gute Buchempfehlungen? Soweit ich das den Beschreibungen entnehmen konnte, wird in den meisten Büchern nur der problemlose Besuch beschrieben ohne Röntgen und Kariesbehandlung...


TatsächlichLiebe

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Es gibt eine Connie-Folge, die wir als Hörspiel haben, wo Connie auch ein Loch hat. Es geht nicht nur darum, aber Karies wird eben auch thematisiert. Vielleicht hat gibt es das auch als Clip oder Buch. 


Sue_Ellen

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ich würde das komplett der auf kinder spezialisierten zahnärztin überlassen und gar kein großes gewese machen. ihr wart doch grad dort, war sie nicht einfühlsam`?


Hexhex

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Hallo, komischer Zahnarzt – natürlich kann man die Milchzähne versiegeln, und das sollte man sogar, es wird sehr empfohlen. Ich habe das bei meinen Kindern auch machen lassen. Allerdings auch erst nach der ersten Karies ... 🙈 Also, viel wichtiger als jedes Buch ist, dass ihr möglichst zu einem Kinderzahnarzt geht. Es gibt Praxen, die sich ausdrücklich auf Kinder spezialisiert haben, und die kriegen das wirklich toll und ohne Angst beim Kind hin. Es lohnt sich auch sehr, dafür notfalls in eine andere Stadt zu fahren, wir haben das auch gemacht. Denn es geht ja nur um dieses eine Mal. Man muss nicht dauerhaft dort bleiben. Sobald die Karies weg ist, reicht auch wieder ein normaler (aber bitte diesmal guter) Zahnarzt. Der Kinderzahnarzt hat bei uns das Ganze so angstfrei, spielerisch und geschickt gemacht (und mit viel Zeit und Gelassenheit), dass mein Sohn sehr gut mitgemacht hat und kaum Angst hatte. Danach sind wir wieder zu einer normalen Ärztin gegangen, die die Zähne versiegelt hat, und gut war's. LG


Aixoni

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Antwort auf Beitrag von Hexhex

Hallo, die neue Zahnärztin hat mir erklärt, dass dieses "auffüllen" wohl in der Regel selbst bezahlt werden muss, wenn es nicht zwingend notwendig ist. Aber bei meinem Kind wäre es das gewesen... Wir sind jetzt bei einer Kinderzahnärztin, aber leider fand sie den Gedanken, alleine ein "Foto" von ihren Zähnen gemacht zu bekommen erschreckend - also die Bleischürze, das Ding was sie in den Mund nehmen sollte und das alleine im Raum sein in Kombi. Aber sie brauchen das natürlich für die Behandlung. Die wäre auf meinem Schoß ggf sogar möglich gewesen. Wir haben jetzt nochmal einen Termin in einer anderen Praxis, die das ganze ggf unter Gabe von Beruhigungsmittel oder sogar Narkose machen können. 


Caot

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Ich würde mal in der Bibliothek nachfragen. Das war grundsätzlich immer meine erste Anlaufstelle. Ich hab immer ausgeliehen, da ich gar nicht so viel kaufen konnte.  Ansonsten würde ich nicht soviel Drama darum machen. Auf jeden Fall bei der Kinderzahnärztin bleiben und dort den Empfehlungen folgen. Die wissen doch wie man da auch psychologisch mit den Kindern umgeht.  Zum versiegeln: hier wurden erst die bleibenden Zähne versiegelt, keine Milchzähne.  Grundsätzlich würde ich schauen, dass ich kariesfördernde Lebensmittel streiche. Zahngesundheit wird Euch noch lange begleiten.  


Pocahontas1234

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Vielleicht mit dem Lied (+ Video) Hacki Backi. Deiner Tochter eben erklären,  dass sich da jetzt die Hacki Backis eingenistet haben und weggemacht werden müssen. 


Aixoni

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Antwort auf Beitrag von Pocahontas1234

Das weiß sie. Wir haben irgendein Buch aus der Kindheit meines Mannes, wo Hacki und Dickie sich Häuschen aus den Zähnen bauen. Das Buch mag sie und versteht es - aber Angst macht es ihr halt trotzdem. Deswegen wollte ich gerne nochmal ein Buch, wo die Behandlung besser erklärt wird.


TatsächlichLiebe

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Antwort auf Beitrag von Aixoni

Ich wollte zum eigentlichen Thema nichts schreiben, aber da es nun alle tun, zu Deinem Thema und zum unten Stehenden: also erstmal zum Versiegeln: Ich habe anlässlich Deines Posts ein bisschen herumgesucht und mir gefiel dieser Artikel: https://www.zahnarztpraxis-radwan.de/wichtige-infos/versiegelungen-ein-streitpunkt-mit-zuendstoff/ Ich werde mir das Thema für meine Kinder nochmal gut durch den Kopf gehen lassen. Ehrlich gesagt, gehen wir genau absichtlich nicht in die Kinderzahnarztpraxis, weil ich auch schon das Gefühl hatte von Berichten anderer, dass da bei manchen vielleicht auch mal überversorgt wird , da Eltern natürlich nur das Beste für ihre Kinder wollen und gerade bei den Zähnen...Unsere Praxis ist mit 3 Ärzten besetzt, einer älter, eine erfahrene Jüngere, selbst Mutter eines kleinen Kindes, und ein frisch studierter Zahnarzt. Das reicht mir für die Expertise und die gehen unheimlich lieb mit den Kindern um.  Interessant finde den Vorschlag, alles Kariogene zu streichen. Happy Ostern! Eis fällt dann dieses Jahr wohl auch flach. Was ist mit Brot, Banane und was ist, wenn es in der Kita Pfannkuchen zu Mittag gibt? Begrenzen ist richtig, Zahnpflege auch, aber alles streichen zu wollen, ist schon eine harte Strafe für den Moment.


Chriss123

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Antwort auf Beitrag von TatsächlichLiebe

Wenn man problematische Zähne hat (was durchaus genetisch sein kann), schadet es vielleicht tatsächlich nicht auf solche Dinge zu achten, also z.B. statt klebrigen Karamellbonbons, deren Zucker einfach länger auf den Zähnen hängen bleibt, lieber nen Lutscher zu nehmen, der theoretisch aufgelöst gegessen wird und dessen Zucker dadurch "nur" die Zähne umspült. Säuren sind übrigens genauso schädlich, also ggfs auch Abstand von Zitrusfrüchten nehmen. Oder... nach dem Süß/Sauerzeug nen paar Minuten warten und dann Wasser trinken zum weg spülen der zahnschädigenden Substanzen. Hilft auch oft schon.  Ansonsten kann Karies aber auch durch nächtliche Mundatmung begünstigt werden. Durch die Art der Atmung wird der Speichel von den Zähnen abgezogen und dann können die nicht remineralisieren. Da kannste dein Kind noch so gut ernähren und dreimal täglich putzen und verlierst u.U. trotzdem. Deshalb ist auch dauer-snacken nicht ratsam, da der Speichel dann immer mit anderen Stoffen versetzt ist und nie in seinen ursprünglichen, zahngesundheitsfördernden Zustand zurück kehren kann. Ich glaub, man kann aus dem Thema wie aus allem beim Kind eine recht unübersichtliche Doktorarbeit machen und sich selbst in den Wahnsinn treiben. Oder die grundsätzlichen Empfehlungen beachten und hoffen, dass es so ausreicht. 


Caot

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Antwort auf Beitrag von TatsächlichLiebe

"Interessant finde den Vorschlag, alles Kariogene zu streichen. Happy Ostern! Eis fällt dann dieses Jahr wohl auch flach. Was ist mit Brot, Banane und was ist, wenn es in der Kita Pfannkuchen zu Mittag gibt?" Wir sind doch alles erwachsene User hier.  Wenn der Arzt Diabetes bei mir feststellt, kann ich natürlich so weiter essen oder umstellen.  Wenn ich ein Kind habe, dessen Zähne sich aktuell nicht richtig putzen lassen, kann ich natürlich alles so lassen und das Kind zur Kariesbehandlung schleppen oder eben etwas ändern. Ich denke, dass es doch klar ist, dass es hier weniger um die Banane oder den Pfannkuchen zu Mittag geht. Zumal zumindest in unserer Kita nach jeder Mahlzeit die Zähne geputzt wurden.  Wer was nun wie macht ist immer eine eigene Entscheidung. Für mich ist jedoch klar, dass ich schauen würde, was ich korrigieren kann, bevor ich mein Kind behandeln lassen muss.


TatsächlichLiebe

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Antwort auf Beitrag von Caot

Ich hab es so verstanden, dass das Kind so tiefe Backenzähne hat, dass keinerlei Essensreste gut zu entfernen sind. Aus dem AP habe ich nicht herausgelesen, dass damit Süßes gemeint ist. Kompletter Süßigkeitenverzicht ist sicher gut und Säurehaltiges usw. Ein Erwachsener schafft das auch. Aber bei einem Kind stelle ich mir das sehr schwer vor und auch wirklich als doppelte Bestrafung.  Zähneputzen während des Kiga kommt in unserem großen Kiga mit 100 Plätzen im offenen Konzept nicht vor. Auch in der U3 mit maximal 20 Kindern wird nur morgens geputzt. Aber von den Kindern selbst...Mit Zähnen hat man einfach auch Glück oder Pech. Das spielt leider hier mit rein.


Aixoni

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Antwort auf Beitrag von TatsächlichLiebe

Genau, lediglich die Backenzähne sind problematisch. Die anderen Zähne sind super und werden auch 2x täglich gründlich geputzt. Süßigkeiten kleben da auch eher selten drin, aber natürlich auch mal. Ein wirklich großes Problem sind aber auch Haferflocken und Brotreste. Bis die Behandlung durch ist, schränke ich die Süßigkeiten ein, aber komplett verbieten halte ich auch nicht für sinnvoll oder machbar. Sonst müsste ich zB im Kiga auch Bescheid geben, dass sie dort nicht mitfeiern darf. Oder könnte sie nicht zum Geburtstag ihrer besten Freundin lassen. 


Bonnie

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Antwort auf Beitrag von Aixoni

Ich bin auch für den Kinderzahnarzt, einfach damit keine bleibende Zahnarztangst entsteht, wie es bei normalen Ärzten leichter passiert. Und dann ist Holland in Not, weil ein Kind dann oft bis in die Pubertät hinein Panik hat vorm Zahnarzt. Die Kinderzahnärzte haben einfach mehr Erfahrung, bestimmte Fortbildungen und spezielle Techniken im Umgang mit kleinen Patienten, die normale Ärzte nicht kennen. Ich war mit meinem Sohn auch bei so einem Kinderzahnarzt. Man muss etwas Zeit mitbringen, aber das ist ja auch gut so. Bücher hat ein Kind in belastenden Stress- und Angstsituationsn sofort vergessen, davon würde ich mir für diesen Akutfall wenig versprechen. Solche Bücher sind aber gut in Sachen Zahnpflege und Vorbeugung. LG