TatumO.
Neuer Job bietet unfassbar viele Vorteile. Näher Mehr Geld Bessere Arbeitszeiten Interessante Branche Großes Unternehmen Aber: Bislang Familienunternehmen, das sich voll und ganz auf mich verlässt. Seit 20 Jahren. Nie im Leben rechnen sie mit meiner Kündigung. Es tut mir so leid! Und trotzdem freue ich mich so auf den Neustart. Ja, die freie Wirtschaft ist so. Aber geht/ging es jemandem ähnlich? Ich fühle mich so schlecht. Habt ihr gesagt, wohin ihr wechselt? Wie waren die Reaktionen auf Eure Kündigung? Seid ihr mit Kollegen in Kontakt geblieben? Kontaktabbruch?
Ich fühle mit dir! Ich hab mich aus exakt deinen Gründen bisher nicht überwunden zu kündigen. Gratuliere!
Ja ich kenne das. Der Schock war groß als ich gekündigt habe, mir war die Entscheidung auch sehr schwer gefallen. Ich habe nach wie vor noch Kontakt zu meinen Kolleg*innen und treffe die noch unregelmäßig.
Mach es. Ich habe letztes Jahr im Juni auch diesen Schritt gewagt. 10 Jahre mit mehr oder weniger netten Kolleginnen gearbeitet, Chef war eigentlich auch ein netter und cooler Typ. Aber schlechte Bezahlung und kaum bezahlte Fortbildungen und wenig Wertschätzung. Was in meinem Job aber unerlässlich ist. Jetzt verdiene ich mehr netto, als ich früher brutto hatte. Fahrzeit ist gleich geblieben und die neuen Kolleginnen sind Klasse. Bezahlte Fortbildungen mit Freistellung, die Chefin super entspannt. Jeder ist sich selbst der Nächste.
Mir hat man einmal last minute trotz mehrfacher mündlicher Versprechen gekündigt. Seitdem habe ich kein schlechtes Gewissen mehr. Arbeit ist nicht gleich Freundschaft.
huhu ich würde es auch so begründen dass es Dir leid tut aber .... großes Unternehmen wäre für mich nun nicht so ein Vorteil wenn ich in einem Kleinen ein tolles Team hätte alles andere wird sicher jeder als Argument verstehen nicht nur das Geld,auch die Wege und Arbeitszeiten sind wichtig !
meiner exkollegin ging es so wie dir, sie hat den schritt gewagt und ist jetzt sehr glücklich!
sie hat es auch angekündigt und mit offenen karten gespielt, man hat versucht, sie zu halten, letztendlich waren die versprechungen nur heiße luft. durch die lange kündigungsfrist hätten sie eine chance gehabt----vertan.
kontakt mit den kollegen-zb mit mir-besteht immer noch
So ging's mir bei meinem letzten AG. Ich hab immer gesagt... höchstens Teilzeit. Ich hab ganz ok verdient und war gern dort, aber es wurde immer mehr. Ich hab oft gesagt, ich hör bald auf... Irgendwann hab ich gesagt: Sorry, es war klar, das es so kommt. Heute arbeite ich TZ, verdien viel mehr und die Kollegen sind auch cool.
Vielen Dank für Eure Meinungen und Erfahrungen. Ich werde versuchen, Kontakt zu halten, wobei ich mit niemandem wirklich eng befreundet bin, so etwas habe ich immer vermieden. Wirklich kein leichter Schritt.
Man kann ja so oder so kündigen: Man kann kündigen und so tun, als ginge einen das alles nichts an, Oder man kündigt und arbeitet mit dem alten Arbeitgeber zusammen: angekündigt, so lange wie möglich. Vorher, hat alles sauber dokumentiert, was die Arbeitsabläufe angeht, Man bietet an bei der Nachfolger Suche zu helfen und wenn möglich auch noch gut einzuarbeiten, etc. Nach 20 Jahren ist das sicher ein großer Schritt, auch für das Unternehmen, aber deswegen muss man ja nicht immer alle Brücken hinter sich abbrechen. Ich würde um ein persönliches Gespräch mit dem Chef bitten, Freundlich, aber kurz erklären, dass man kündigen wird (schriftliche Kündigung dabei haben) und dann eben sofort Unterstützung im Übergangszeitraum anbieten und unterstreichen. Danach kann es sein, dass sich das eventuell alles erst mal setzen muss. Bei kleinen Unternehmen habe ich deswegen meistens gerne am Freitag gekündigt, Damit man das über das Wochenende erst mal verdauen kann. Alles Gute!
Ich hab auch schon ab und an mal gekündigt. Ich finde, wenn man klar macht, aus welchen Gründen man kündigt, ist das meist für beide Seiten ok. Dieses Familien Unternehmen, wie du es beschreibst, war mein Ausbildungsbetrieb. Da war aber klar, dass ich 'raus muss. Weh getan hat's trotzdem, obwohl ich da noch jahrelang an Weihnachten gut gescheffelt hab. Würdevoll gehen ;)
Nein. In meinem jetzigen job hätte ich das sicherlich. Aber, ich sage mir auch, mein AG hat es auch in der Hand eine Kündigung abzuwenden. Wenn ich kündigen, dann weil schon einiges Schieflage hat.
Habt ihr gesagt, wohin ihr wechselt? Ja , um zu erklären, was das Angebot von mehr Geld , um zu bleiben, bedeuten würde. Denn den wirklichen Grund , warum ich gehe konnte ich nicht so direkt sagen. Und da Ich jetzt das 3fache verdiene , wusste ich, dass sie da eh nicht mithalten können.
Wie waren die Reaktionen auf Eure Kündigung?
Unglauben, Redebedarf, Verbitterung, Eingeschnappt sein ( auch kleiner Familienbetrieb) Denn eigentlich hab ich dort super gerne gearbeitet...tja bis die Schwiegertochter dazu kam.....das ging aber schlecht zu lösen...Blut dicker...bla bla bla
Seid ihr mit Kollegen in Kontakt geblieben? Kontaktabbruch? Ja mit 1 sporadisch...so, weiß ich, dass es der richtige Schritt war, zu gehen. Dieses Weib , hat mittlerweile schon mein Nachfolger Nr. 3 vergrault.
Bereut hab ich es nicht...wäre aber nicht gegangen, wenn es Zwischenmenschlich besser geklappt hätte. ( oder Madam nicht die Chefin gespielt hätte) Der jetzige Job ist gut bezahlt, Kollegen ok , das war es aber auch . Vorher war ich einfach gern auf Arbeit...Jetzt sehe ich es halt pragmatisch....noch XX Jahre bis zur Rente.
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