Frage im Expertenforum Kinderwunsch an Dr. med. Friedrich Gagsteiger:

Stimulation ohne Erfolg, weitere Diagnostik?

Dr. med. Friedrich Gagsteiger

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Frage: Stimulation ohne Erfolg, weitere Diagnostik?

Liliane91

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Guten Morgen Hr. Dr. Gagsteiger, gerne würde ich mich mit ein paar Fragen an Sie wenden und mich sehr über eine Antwort freuen. Mein Mann und ich sind beide 34, beide schlank, Nichtraucher, keine Vorerkrankungen, bislang eine Schwangerschaft: gemeinsamer 3-jähriger Sohn Mein Mann: Spermiogramm vor 6 Monaten: Spermien-Konzentration 112,5 Mio/ml, Spermien-Gesamtzahl: 393,75 Mio, Gesamt-Motilität: 59%, Progressiv-Motilität: 38%, Normalformen: 10% Ich: Zyklen ca. 35-38 Tage, leichte Testosteron- und Prolaktinerhöhung, Progesteronmangel (Schmierblutungen oft schon ab kurz nach Eisprung, Temperaturhochlage nur ca. 9 Tage). Die 1. Schwangerschaft ist direkt im 1. ÜZ nach Absetzen der Pille entstanden, keine Komplikationen während der Schwangerschaft, nur am Ende: 38. SSW vorzeitiger Blasensprung mit leichter Blutung bei BEL, Liegendtransport, 1 Tag stationär prophylaktische Antibiose, am nächsten Tag nach langen Versuchen einer natürlichen Geburt sekundäre Sectio wegen Geburtsstillstand in der Austreibungsphase. Mit dem 2. Kind probieren wir es seit 16 Monaten und es klappt leider nicht. Nach 6 Monaten ohne Erfolg habe ich es auf Anraten meiner Gynäkologin mit Messen der Basaltemperatur, LH-Tests, Inositol, Agnus Castus und Progesteronzäpfchen probiert. Wieder 5 Zyklen lang ohne Erfolg, die LH-Tests wurden aber immer positiv, nur oft sehr spät und danach sehr zögerlicher Temperaturanstieg. Nun sind wir mittlerweile im 3. Behandlungszyklus im Kinderwunschzentrum mit Letrozol 2,5 mg ab ZT 5. Auch das bisher leider ohne Erfolg trotz anscheinend idealer Zyklusbedingungen: Letzter Zyklus an ZT 10 ein Follikel rechts mit 21 mm, dieser Zyklus sogar schon an ZT 9 ein Follikel links mit sogar 23 mm, Gebärmutterschleimhaut 10 mm. Auslösen jeweils mit Ovitrelle, dann Cyclogest. Progesteronwert letzten Zyklus 7 Tage nach Eisprung 21. Alles scheint perfekt, aber geklappt hat es trotzdem noch nicht. Es kann natürlich auch einfach der Zufall der Natur gewesen sein, aber ich frage mich, ab welchem Tag nach Auslösen des Eisprungs durch Ovitrelle Sie die Einnahme von Cyclogest empfehlen. Unser Kinderwunscharzt empfiehlt sie schon am übernächsten Tag abends, aber mir kommt das sehr früh vor, denn ist ja dann maximal 12 Stunden nach dem ES? Ich messe Basaltemperatur und mache LH-Tests. Die Einnahme vom Cyclogest beginne ich dann schon 1,5 Tage nach dem positiven Ovulationstest, meine Temperatur steigt dann erst nochmals zwei Tage später an. In diesem Zyklus habe ich diesen Dienstag (mittags) durch Ovitrelle den ES ausgelöst und soll schon am Donnerstagabend (also heute) mit Cyclogest beginnen. Kann das dem ES im Weg stehen? Der LH-Test war am Dienstagabend schon knallpositiv, gestern auch noch, gestern ist die Temperatur außerdem deutlich abgefallen. Die Temperatur ist aber noch nicht angestiegen. Und zweite Frage: Würden Sie empfehlen, im nächsten Zyklus noch früher zur Ultraschallkontrolle zu gehen? Weil der Follikel an ZT 9/10 schon so groß ist, wird immer sofort nach der Ultraschallkontrolle in der Praxis mit Ovitrelle ausgelöst. Damit bleibt aber ja dann nie ein mehr als zweitägiges Fenster für GV. Reduziert das dann nicht die Chancen auf eine Schwangerschaft? Und letzte Frage: Sollte es in diesem Zyklus wieder nicht klappen, hat der Kinderwunscharzt vorgeschlagen, die Eileiterdurchgängigkeit zu prüfen. Ist in meinem Fall ein Eileiterverschluss überhaupt wahrscheinlich, wenn es schon ein Kind gibt? Oder kann sich dieser auch anschließend an eine Schwangerschaft entwickelt haben oder durch den Kaiserschnitt unseres 1. Kindes entstanden sein? Chlamydien-Blutwert war bei uns beiden auch negativ. Würden Sie eine Eileiterdurchgängigkeitsprüfung befürworten falls es weiterhin trotz dieser idealen Zyklen nicht klappt? Mit welcher Methode? Unser Kinderwunschzentrum rät hier direkt zur Bauchspiegelung. Ist sie wirklich so viel vorteilhafter als die Untersuchung mit Ultraschall/Kontrastmittel? Eine Bauchspiegelung ist ja doch ein Eingriff. Würden Sie ggf. ein weiteres/ausführlicheres Spermiogramm machen lassen oder andere Untersuchungen vorschlagen? Vor der 1. Schwangerschaft hatte ich immer sehr schmerzhafte Regelblutungen, die ich vor Pilleneinnahme nur mit starken Schmerzmitteln ausgehalten habe. Damals gab es den Verdacht auf Endometriose. Seit der Schwangerschaft hat sich dies aber wesentlich verbessert und ich brauche keine Schmerzmittel mehr. Kann sich eine Endometriose so verbessern oder ist eine Endometriose dann eher eine unwahrscheinliche Ursache? Entschuldigen Sie bitte meine vielen Fragen. Vielen Dank im Voraus. Viele Grüße und ich wünsche Ihnen einen schönen Tag, Liliane


Dr. Friedrich Gagsteiger

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Guten Tag, liebe Frau Liliane, vielen Dank für Ihre ausführliche Schilderung und das zusätzliche Detail zur Ovulationszeit und zum üblichen Zeitpunkt der Progesterongabe. Gerne integriere ich diese Informationen in meine Übersicht. Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um allgemeine Hinweise handelt, die eine individuelle Beratung durch Ihr Kinderwunschzentrum nicht ersetzen können. 1. Zeitpunkt der Einnahme von Cyclogest nach Ovitrelle-Auslösung Kurzantwort: Die Gabe von Progesteronpräparaten (z. B. Cyclogest) startet in der Regel etwa 48 Stunden nach Einleitung des Eisprungs. Üblicherweise findet der Eisprung rund 40 bis 44 Stunden nach Ovulationsinduktion (Ovitrelle) bzw. Beginn des LH-Anstiegs statt. Warum nicht zu früh? Wenn Ovitrelle (rekombinantes hCG) gespritzt wird, löst es den Eisprung meist 40–44 Stunden danach aus. Ähnliches gilt, wenn man sich am natürlichen LH-Anstieg orientiert. Da viele Kinderwunschprotokolle empfehlen, das Progesteron (z. B. Cyclogest) etwa 48 Stunden nach Auslösen zu beginnen, liegt dieser Zeitpunkt meist sicher nach dem Eisprung. So wird die Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) rechtzeitig auf die Einnistung vorbereitet, ohne den Follikelsprung zu blockieren. Beeinträchtigt frühes Progesteron die Eizellfreisetzung? In der Regel nicht. Sobald der LH-Anstieg oder die Ovitrelle-Gabe erfolgt ist, springt der Follikel auf jeden Fall, sofern er reif ist. Falls Ihr Kinderwunschzentrum empfiehlt, schon etwas früher anzufangen (z. B. 1–2 Tage nach Ovitrelle), hat das meist gute Gründe, wie etwa eine nachgewiesene Lutealphasen-Insuffizienz. Sprechen Sie daher offen an, ob ein Start ab dem dritten Tag nach Auslösen (also ungefähr 48 Stunden später) stattdessen infrage käme. 2. Ultraschallkontrolle – der Zeitpunkt und das Auslösen mit Ovitrelle Kurzantwort: Da Ihre Follikel anscheinend schon früh sehr groß werden, kann ein etwas früherer Ultraschalltermin sinnvoll sein, um Ihren Zyklus optimal zu timen und das „Fenster“ für den Geschlechtsverkehr auszudehnen. Früher Follikelwachstum: Wenn bereits an Zyklustag 9/10 Follikel um die 20–23 mm gemessen werden, könnte man überlegen, schon an Zyklustag 7 oder 8 einen ersten Ultraschall zu machen, um die Entwicklung zu beobachten. Passender Zeitpunkt für GV: Idealerweise erfolgt Geschlechtsverkehr 1–2 Tage vor dem Eisprung sowie am Eisprungtag selbst. Wenn aber direkt bei der Ultraschallkontrolle ausgelöst wird, bleibt manchmal nur ein knappes Intervall, ehe die Eizelle „springt“. Spontaner LH-Anstieg: Wird im Ultraschall ein großer Follikel gesehen und der natürliche LH-Anstieg kündigt sich per Test schon an, sollte man das Auslösen nicht zu lange hinauszögern, um eine spontane, „unkontrollierte“ Ovulation zu vermeiden. 3. Sinnhaftigkeit einer Eileiterdurchgängigkeitsprüfung Kurzantwort: Eine Überprüfung der Eileiterdurchgängigkeit kann trotz bereits vorhandener Schwangerschaft sinnvoll sein, wenn alle anderen Parameter unauffällig sind und es länger nicht klappen will. Kann ein Verschluss neu auftreten? Ja, prinzipiell können sich nach Schwangerschaft, Kaiserschnitt oder anderweitigen Eingriffen Verwachsungen bilden, auch wenn das Risiko in Ihrem Fall ohne nachgewiesene Infektion (negativer Chlamydien-Bluttest) oder andere Risikofaktoren geringer ist. Welche Methoden gibt es? Hysterosalpingokontrastsonografie (HyCoSy) oder Hysterosalpingografie (HSG) per Röntgen-Kontrastmittel gelten als weniger invasive Verfahren, die eine erste Einschätzung zur Durchgängigkeit liefern. Bauchspiegelung (Laparoskopie) wird oft empfohlen, wenn zusätzlich der Verdacht auf Endometriose besteht oder wenn im gleichen Schritt kleine Befunde direkt behoben werden sollen. Falls Sie keinen deutlichen Endometriose-Verdacht oder andere OP-Indikationen haben, könnten Sie mit einer weniger invasiven Methode starten. Besprechen Sie das jedoch genau mit Ihrem Kinderwunschzentrum. 4. Rolle der (möglichen) Endometriose Kurzantwort: Eine Endometriose kann sich in ihrer Symptomatik während und nach einer Schwangerschaft tatsächlich bessern, bleibt allerdings als mögliche (Mit‑)Ursache für unerfüllten Kinderwunsch bestehen. Frühere starke Regelschmerzen: Häufig ein Hinweis auf Endometriose, wenn auch nicht beweisend. Besserung nach der Geburt: Dass Schmerzen sich reduzieren, kann vorkommen, doch manchmal existieren nach wie vor Endometrioseherde, die die Fruchtbarkeit beeinflussen können. Sichere Diagnose: Nur durch eine Bauchspiegelung mit Sichtung bzw. Entfernung verdächtiger Herde. Wenn die Eileiterdurchgängigkeit während derselben OP überprüft wird, hätten Sie beide Untersuchungen in einem Eingriff. 5. Weitere Spermiogramm-Kontrolle oder andere Untersuchungen? Spermiogramm: Die Werte Ihres Mannes waren sehr gut. Eine erneute Kontrolle kann man dennoch in Betracht ziehen, gerade wenn sich das „Warum klappt es nicht?“ weiter in die Länge zieht. Hormonelle Abklärung bei Ihnen: Eine leicht erhöhte Testosteron- und Prolaktin-Konzentration sowie eine kürzere Lutealphase werden bereits durch Letrozol und Progesteronunterstützung angegangen. Zusätzliche Checks (Schilddrüse, DHEAS etc.) können bei Bedarf sinnvoll sein und werden meist im Kinderwunschzentrum ohnehin durchgeführt. Zusammenfassung und Empfehlung Cyclogest-Startzeitpunkt: Der Eisprung findet typischerweise 40–44 Stunden nach Ovitrelle oder bei einem natürlichen Zyklus nach Beginn des LH-Anstiegs statt. Üblich ist eine Progesterongabe etwa 48 Stunden nach Auslösen, damit der Eisprung nicht gestört wird und die Gebärmutterschleimhaut rechtzeitig hormonell versorgt wird. Ultraschallkontrolle: Da Ihre Follikel früh groß werden, könnte ein früherer Ultraschall (ZT 7/8) sinnvoll sein, um das Zeitfenster für den Geschlechtsverkehr optimal zu erweitern. Eileiterprüfung: Eileiterprobleme nach einer bereits erfolgten Schwangerschaft sind zwar seltener, aber nicht unmöglich. Eine HyCoSy oder HSG wären mögliche erste, weniger invasive Untersuchungen. Bei starkem Endometrioseverdacht kann die Bauchspiegelung sinnvoll sein, um gleichzeitig behandlungsbedürftige Herde zu beseitigen. Endometriose: Eine deutliche Besserung der Schmerzen nach einer Schwangerschaft ist möglich, aber Endometriose kann fortbestehen. Bei anhaltendem Kinderwunsch ohne erkennbare Ursache könnte eine Bauchspiegelung Klarheit bringen. Kontrollspermiogramm: Kein Fehler, aber angesichts der guten Werte Ihres Mannes vermutlich nicht die Hauptursache. Hormonstatus: Achten Sie auf eine umfassende endokrinologische Überprüfung, die in der Regel im Kinderwunschzentrum erfolgt (Schilddrüse, Prolaktin, Androgene etc.). Sprechen Sie all diese Punkte unbedingt noch einmal ausführlich mit Ihrem behandelnden Kinderwunschzentrum durch. Insbesondere beim Thema Zeitpunkt der Progesterongabe (48 Stunden später) oder einer früheren Ultraschallkontrolle gibt es oft individuelle Protokolle. Ich hoffe, diese Erläuterungen helfen Ihnen dabei, etwas mehr Klarheit zu bekommen. Für Ihre weitere Behandlung und Ihren Kinderwunsch drücke ich Ihnen fest die Daumen! Herzliche Grüße und alles Gute, Ihr Dr. Gagsteiger


Liliane91

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Guten Abend Hr. Dr. Gagsteiger, ich bin ganz begeistert von Ihrer detaillierten Antwort. Ein großes Dankeschön. Ich verstehe die Situation jetzt viel besser. Wenn mir mein Kinderwunscharzt das auch so genau erläutert hätte, wäre vieles gleich klarer gewesen. Alle Punkte werde ich beim nächsten Termin ansprechen und diesen schon für ZT 7 oder 8 vereinbaren, um das Fenster für GV vor dem ES/Auslösen mit Ovitrelle zu vergrößern. Die endokrinologische Überprüfung war umfassend und beinhaltete auch die Schilddrüse: TSH ca. 1,5, also perfekt. Prolaktin zwei Mal lediglich leicht erhöht (ca. 35). DHEAS im Normbereich, nur Testosteron leicht erhöht. Nach 16 Monaten, super Spermiogramm und unter offensichtlich idealen Zyklusbedingungen, stellt sich uns die Frage, ob es auch am Kaiserschnitt oder einer möglichen Endometriose liegen könnte. Der Zyklus, in dem ich vor 4 Jahren direkt nach Absetzen der Pille das erste Mal schwanger wurde, war weitaus chaotischer und ich hatte ihn schon längst abgeschrieben (ES an ZT 40!). Laut unserem Kinderwunscharzt müsste es unter diesen idealen Bedingungen jetzt nach drei Letrozol-Versuchen klappen, ansonsten sollte man nach anderen Ursachen suchen. Kann es auch einfach manchmal länger dauern? Man sagt doch auch bei gesunden Paaren kann es bis zu 6 Monate dauern? Kann die Kaiserschnittnarbe an sich vielleicht auch die Einnistung behindern? Und falls ja, könnte man das nur in einer Bauchspiegelung feststellen oder auch im Ultraschall? Weder meine Gynäkologin noch der Kinderwunscharzt haben sich zu der Narbe geäußert. Nur meine Hebamme empfand sie damals nach der Geburt als überdurchschnittlich lang und konnte sich die Notwendigkeit eines so großen Schnittes selbst bei einer sekundären Sectio nicht erklären. Sie hat auch lange geschmerzt, wurde dann aber super von meiner Hebamme durch Narbenmassage nachbehandelt, sodass ich jetzt keinerlei Probleme mehr damit habe. Noch eine Frage betreffend der Methoden der Eileiterdurchgängigkeitsprüfung HyCoSy und HSG: Welches Verfahren ist denn zuverlässiger und sind die Ergebnisse wesentlich unzuverlässiger als eine Bauchspiegelung wenn es alleine um die Prüfung der Eileiterdurchgängigkeit geht? Und muss man für alle drei Varianten einen Stimulationszyklus pausieren? Ich bedanke mich für Ihre Zeit und Bemühungen. Viele Grüße Liliane


Dr. Friedrich Gagsteiger

Dr. Friedrich Gagsteiger

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Liebe Liliane, vielen Dank für Ihre ausführliche Schilderung. Ich freue mich, wenn meine Erläuterungen zum besseren Verständnis beitragen konnten. Ich möchte hier gerne auf Ihre neuen Fragen zu den möglichen Gründen, warum es aktuell nicht klappt, zur Bedeutung der Kaiserschnittnarbe, zu Endometriose und zu den verschiedenen Verfahren der Eileiterdurchgängigkeitsprüfung eingehen. Bitte bedenken Sie, dass alle folgenden Informationen allgemeiner Natur sind und Ihre behandelnden Ärztinnen und Ärzte Ihre individuelle Situation am besten einschätzen können. 1. Kann es manchmal einfach länger dauern? Auch bei optimalen Bedingungen (regelmäßige Eisprünge, gutes Spermiogramm) kann es passieren, dass die gewünschte Schwangerschaft sich nicht umgehend einstellt. Man rechnet bei gesunden Paaren häufig, dass es innerhalb von sechs bis zwölf Monaten klappen kann. Einschätzung des Kinderwunschzentrums: Wenn nach drei bis sechs stimulierten Zyklen (z. B. mit Letrozol) kein Erfolg eingetreten ist, suchen viele Zentren nach möglichen weiteren Ursachen (z. B. Eileiterdurchgängigkeit, Gebärmutteranatomie, Endometriose). Gerade weil Ihr erster Zyklus nach Absetzen der Pille damals sehr unregelmäßig war und Sie dennoch schwanger geworden sind, zeigt das, dass es manchmal „außerplanmäßig“ klappen kann. Dennoch macht es Sinn, strukturiert andere Ursachen auszuschließen, falls sich der Erfolg nicht einstellt. 2. Möglicher Einfluss einer Kaiserschnittnarbe a) Beeinträchtigt die Narbe die Einnistung? Kaiserschnittnarben und Einnistung: In seltenen Fällen kann sich an der Operationsnarbe (innerhalb der Gebärmutter) eine sogenannte Isthmozele oder Nischbildung entwickeln – dies ist eine Ausbuchtung bzw. Einziehung am Übergang zum Gebärmutterhals. Diese Nische kann unter anderem zu Schmierblutungen vor der Periode führen oder, ganz selten, die Einnistung stören, wenn sie sehr ungünstig liegt. Die äußere Narbe auf der Bauchdecke hat in der Regel keinen Einfluss auf die Gebärmutterhöhle und damit auf die Einnistung. Eine „längere“ Schnittführung bei der Sectio hat meistens rein chirurgische Gründe (Platzbedarf, Lage des Kindes etc.) und sagt nichts darüber aus, ob innen eventuelle Verwachsungen vorliegen. Ob eine Narbenbildung innerhalb der Gebärmutter die Einnistung beeinträchtigt, kann man in vielen Fällen durch einen transvaginalen Ultraschall oder eine Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie) klären. Bei „normalem“ Ultraschall bekommt man häufig ein gutes Bild, wenn gezielt danach geschaut wird. Bei Unklarheiten kann ein 3D-Ultraschall oder eine Kontrastdarstellung (Saline Infusion Sonography, SIS) nähere Informationen liefern. Eine Bauchspiegelung (Laparoskopie) ist bei reinem Verdacht auf eine Nische im Gebärmutterinneren weniger aussagekräftig als eine Hysteroskopie, da man von außen auf die Gebärmutter schaut. Falls Ihre Kaiserschnittnarbe keine Beschwerden mehr macht und weder Ihre Gynäkologin noch der Kinderwunscharzt Auffälligkeiten sehen, ist eine größere Narbe an der Bauchdecke meist nicht der limitierende Faktor. Trotzdem kann es sinnvoll sein, im Ultraschall noch einmal explizit nach einer eventuellen Nischenbildung zu fahnden, wenn weitere Ursachen ausgeschlossen sind. 3. Mögliche Endometriose Symptome: Typisch (aber nicht immer) sind ausgeprägte Regelschmerzen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Zwischenblutungen oder chronische Unterbauchschmerzen. Endometriose und Fruchtbarkeit: Je nachdem, wo Endometrioseherde sitzen (z. B. an den Eierstöcken, Eileitern oder im Beckenbereich), kann das die Befruchtung und Einnistung erschweren. Leichte Endometriose hat aber häufig keinen so starken Effekt auf die Fruchtbarkeit wie stärker ausgeprägte Formen. Diagnostische Optionen: Die genaue Diagnostik gelingt in der Regel am sichersten über eine Bauchspiegelung (Laparoskopie), bei der Herde auch gleich entfernt bzw. verödet werden können. Ein Ultraschall kann große Endometriose-Zysten (Endometriome) an den Eierstöcken zeigen, aber kleinere Herde oder tief infiltrierende Endometriose sind oft nicht gut erkennbar. Wenn es in absehbarer Zeit nicht klappt oder weitere Hinweise auftauchen, könnte das Gespräch über eine Laparoskopie (mit gleichzeitiger Hysteroskopie) sinnvoll sein – insbesondere wenn die Ärzte einen Verdacht auf Endometriose haben oder andere anatomische Auffälligkeiten ausschließen möchten. 4. Verfahren zur Eileiterdurchgängigkeitsprüfung Grundsätzlich gibt es drei gebräuchliche Methoden, um die Durchgängigkeit der Eileiter (Tuben) zu prüfen: HyCoSy (Hysterosalpingo-Kontrastsonographie) Vorgehen: Hier wird ein Kontrastmittel (z. B. Kochsalzlösung mit Luftbläschen oder ein spezielles Ultraschallkontrastmittel) über einen Katheter in die Gebärmutter eingebracht, und via transvaginalem Ultraschall beobachtet man, ob das Kontrastmittel über die Eileiter in die Bauchhöhle fließt. Vorteile: Kein Röntgen, wird ambulant gemacht, keine Narkose, wenig belastend. Aussagekraft: In erfahrenen Händen ist HyCoSy relativ zuverlässig. Ein wesentlicher Vorteil ist, dass Auffälligkeiten in der Gebärmutterhöhle (z. B. Polypen, Myome) gleich gut gesehen werden können. Einschränkung: Es kann gelegentlich falsch-positive oder unklare Befunde geben (z. B. nicht eindeutig zu beurteilen, ob beide Seiten durchgängig sind). HSG (Hysterosalpingographie) Vorgehen: Röntgenkontrastmittel wird über einen Katheter in die Gebärmutter eingebracht, anschließend wird eine Röntgenaufnahme gemacht, auf der man sehen kann, ob das Kontrastmittel durch die Eileiter hindurchtritt. Vorteile: Die Darstellung ist in der Regel sehr klar und gut dokumentiert (Röntgenbild). Einschränkung: Röntgenstrahlen und ggf. jodhaltiges Kontrastmittel. Manche Frauen empfinden das Einbringen des Kontrastmittels als unangenehm. Laparoskopie (Bauchspiegelung) mit Chromopertubation Vorgehen: Während einer Bauchspiegelung wird Farbstoff (z. B. Methylenblau) durch die Gebärmutter injiziert. Dann schaut man von außen (in der Bauchhöhle), ob der Farbstoff aus den Eileiterenden austritt. Vorteile: Gilt als Goldstandard, weil man gleichzeitig Verwachsungen, Endometriose und andere Veränderungen sehen und ggf. gleich behandeln kann. Einschränkung: Der größte Eingriff: Krankenhausaufenthalt, Vollnarkose, OP-Risiko. Zuverlässigkeit: Eine korrekt durchgeführte HyCoSy oder HSG liefert in den meisten Fällen eine gute Aussage über die Durchgängigkeit. Bei Verdacht auf z. B. stärkere Verwachsungen oder Endometriose kann die Laparoskopie zusätzlich zur Durchgängigkeitsprüfung sinnvoll sein, da man dort direkt behandeln kann. Muss man pausieren? Für HyCoSy und HSG wird häufig der gleiche Zyklus genutzt, in dem man abklären möchte, also kein aktiver Stimulations- oder Inseminationszyklus. Man wartet i. d. R. einen „natürlichen“ Zyklus ab. Das heißt, man verzichtet meist in diesem Zyklus auf eine gezielte Stimulation und auf einen Embryotransfer (bei IVF). Dennoch ist es oft so, dass die meisten Untersuchungen in der ersten Zyklushälfte (ungefähr zwischen ZT 5 und ZT 12) stattfinden, um sicherzugehen, dass keine Schwangerschaft eingetreten ist und die Gebärmutterschleimhaut noch dünn ist. Eine Bauchspiegelung ist üblicherweise mit einem größeren Aufwand verbunden, daher wird dieser Eingriff oft in einem eigenen Zyklus gemacht, in dem man vorab keine Stimulation plant. Zusammenfassung und Ausblick Es kann durchaus etwas dauern, auch wenn die Rahmenbedingungen „ideal“ sind, da viele Faktoren zusammenspielen. Die Kaiserschnittnarbe auf der Bauchdecke allein stört eine Einnistung normalerweise nicht. Eine innere Nische (Isthmozele) kann man per Ultraschall oder ggf. Hysteroskopie abklären. Endometriose ist ein möglicher Faktor, der sich nur sicher durch eine Laparoskopie ausschließen bzw. behandeln lässt. Bei spezifischen Beschwerden wäre eine Abklärung sinnvoll. Eileiterdurchgängigkeit kann man zunächst per HyCoSy oder HSG kontrollieren. Beide Methoden gelten als relativ sicher, sind weniger aufwendig als eine Laparoskopie und man sieht schnell, ob eine Durchgängigkeit gegeben ist. Wenn Sie also vorerst nur die Durchgängigkeit abklären möchten, ist HyCoSy oder HSG häufig der erste Schritt. Eine Bauchspiegelung würde man überlegen, wenn es konkrete Hinweise auf z. B. Endometriose oder Verwachsungen gibt oder wenn man sowieso zeitnah operativ eingreifen würde. Alles Gute für Sie und viel Erfolg auf Ihrem weiteren Weg! Herzliche Grüße Ihr Dr. Gagsteiger


Liliane91

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Guten Tag Hr. Dr. Gagsteiger, vielen Dank für die detaillierten Informationen. Es hat mir sehr geholfen, die diagnostischen Möglichkeiten besser zu verstehen. Ich werde den Kinderwunscharzt beim nächsten Termin auf jeden Fall fragen, ob er sich die Nische der Kaiserschnittnarbe genau anschauen kann. Ich glaube, dass er das noch nicht gemacht hat, zumindest hat er immer nur nach Follikeln in den Eierstöcken geschaut und die Gebärmutterschleimhaut gemessen. Ich finde meine Temperaturkurve in diesem Zyklus sehr merkwürdig. Das Auslösen mit Ovitrelle fand ja schon an ZT 9 statt, weil da der Follikel schon 23 mm groß war. An ZT 10 ist die Temperatur deutlich abgesunken, seit ZT 11 abends nehme ich Cyclogest. Einen deutlichen Anstieg sehe ich aber heute an ZT 17 noch immer nicht. Die App myNFP zeigt auch keinen Eisprung an. Ich weiß, dass die Temperatur anfällig für Störungen ist, ich glaube aber nicht, dass es in diesem Zyklus Störungen gab. Ich messe immer mit demselben Thermometer, immer rektal direkt nach dem Aufwachen morgens noch im Bett, immer relativ zur selben Uhrzeit, habe gerade keinen Infekt, habe die letzten Tage keinen Alkohol getrunken und eigentlich gut geschlafen. Löst Ovitrelle zu 100% aus? Im letzten Stimulationszyklus lag der Progesteronwert 7 Tage nach ES bei 21. Da ist die Temperatur aber auch 2 Tage nach ES gestiegen und die App erkannte den ES. In diesem Zyklus ist von Seiten des Kinderwunscharztes keine Kontrolle in der 2. Zyklushälfte geplant. Nochmals vielen Dank für Ihre Bemühungen und viele Grüße  Liliane


Dr. Friedrich Gagsteiger

Dr. Friedrich Gagsteiger

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Liebe Liliane, es freut mich, dass Ihnen die Informationen weitergeholfen haben. Gerne gehe ich noch einmal auf Ihre Beobachtungen im aktuellen Zyklus ein: Basaltemperaturkurve und Ausbleiben eines Anstiegs Grundsätzlich steigt die Temperatur in den meisten Zyklen kurz nach dem Eisprung um etwa 0,2–0,4 °C an. Dennoch kann es immer wieder Zyklen geben, in denen der Temperaturanstieg verspätet, geringer oder auch nahezu gar nicht erkennbar ist, obwohl ein Eisprung stattgefunden hat. Möglich ist zum Beispiel, dass die Progesteron-Supplementation (Cyclogest) den Temperaturverlauf verändert. In manchen Fällen passiert es sogar, dass die Basaltemperatur aufgrund äußerer Einflüsse oder individueller Reaktionsmuster nicht mehr so deutlich ansteigt wie erwartet. Wenn Sie sich sicher sind, dass es keine Messfehler oder Störfaktoren (früheres/lateres Messen, unruhige Nächte, Infekte usw.) gegeben hat, kann es trotzdem sein, dass die Temperaturkurve an sich nicht aussagekräftig genug ist, um den Eisprung eindeutig festzustellen. Sicherheit der Auslösung mit Ovitrelle Ovitrelle (hCG-Injektion) hat eine sehr hohe Wirksamkeit in Bezug auf die Endausreifung der Eizelle und den Auslösevorgang. Eine „100%ige“ Garantie gibt es in der Medizin leider selten, doch die Erfolgsquote, einen Eisprung auszulösen, ist mit Ovitrelle erfahrungsgemäß sehr hoch. Wenn der Follikel zum Zeitpunkt der Auslösung (ZT 9) bereits 23 mm groß war, ist das grundsätzlich ein gutes Zeichen dafür, dass er (rein von der Größe her) sprunghaft ist. Trotzdem würde man in manchen Kinderwunschzentren anschließend kontrollieren (z. B. per Ultraschall oder mit Progesteronbestimmung im Blut), ob es wirklich zu einem Follikelsprung kam. Progesteronbestimmung in der 2. Zyklushälfte Da in Ihrem letzten stimulierten Zyklus der Progesteronwert 7 Tage nach Eisprung bei 21 lag, wissen Sie, dass Ihr Körper damals gut reagiert hat. Im aktuellen Zyklus wäre es naheliegend (falls Unsicherheiten bestehen) einmalig den Progesteronspiegel in der 2. Zyklushälfte bestimmen zu lassen, um zu prüfen, ob diesmal ebenfalls ausreichend Progesteron produziert (und damit ein Eisprung erfolgt) ist. Eine Ultraschallkontrolle nach einigen Tagen kann zusätzlich Aufschluss darüber geben, ob der Follikel verschwunden (gesprungen) ist und sich ein Gelbkörper gebildet hat. Wenn Ihr Kinderwunscharzt keine Kontrolluntersuchung vorgesehen hat und Sie dennoch sehr beunruhigt sind, können Sie ihn darauf ansprechen. Frühes Auslösen (ZT 9) Wenn ein Follikel rasch wächst und bereits an ZT 9 auf 23 mm herangewachsen ist, kann eine frühe Auslösung medizinisch durchaus sinnvoll sein, damit er nicht überreif wird. Trotzdem ist dies etwas ungewöhnlich rasch – möglicherweise hatten Sie in diesem Zyklus ein sehr frühreifes Follikelwachstum. Das allein muss aber kein Nachteil sein; wichtig ist, dass das Timing stimmt und am Ende wirklich ein Eisprung stattgefunden hat. Narbe in der Gebärmutter (Section-Nische) Es ist sicherlich hilfreich, dass Sie Ihren Arzt bei der nächsten Untersuchung bitten, die Kaiserschnittnarbe genauer (z. B. per transvaginalem Ultraschall) zu begutachten. So kann man ausschließen, dass eine auffällige Nische die Einnistung oder den Aufbau der Schleimhaut beeinträchtigt. Fazit Ein fehlender (oder nur sehr dezenter) Temperaturanstieg bedeutet nicht zwangsläufig, dass kein Eisprung stattgefunden hat. Wenn Sie Gewissheit möchten, hilft eine Blutuntersuchung (Progesteron 7 Tage nach vermutetem ES) oder ein Ultraschall nach der Follikelruptur, um zu bestätigen, dass der Follikel tatsächlich gesprungen ist. Besprechen Sie mit Ihrem Kinderwunscharzt, ob eine solche Kontrolle in der zweiten Zyklushälfte für Ihre persönliche Sicherheit und die Zyklusbeurteilung sinnvoll wäre. Ich hoffe, das nimmt Ihnen ein wenig die Unsicherheit. Zögern Sie nicht, bei Ihrem nächsten Termin gezielt nachzufragen, damit Sie wissen, wie es in Ihrer zweiten Zyklushälfte weitergeht. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute! Herzliche Grüße Ihr Dr. Gagsteiger


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