Frage im Expertenforum Kinderwunsch an Fachärztin Tanja Finger:

Befund CD56/CD138

Fachärztin Tanja Finger

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Frage: Befund CD56/CD138

Anna304

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Hallo Frau Finger, nach meiner zweiten Fehlgeburt in Folge im März wurde bei mir vor zwei Wochen eine Gebärmutterspiegelung durchgeführt mit Probeentnahme. In den Laborergebnissen steht folgendes: CD56: 10% positiv CD138: 0, somit nicht reagierend CD79A: negativ Unzählige Infiltrate fokal nachweisbar Diagnose: leichte chronische Endometritis Meine Frage: müssten bei der chronischen Endometritis nicht Plasmazellen in der Gebärmutter nachweisbar sein? Kann dies ein Grund für die Fehlgeburten sein oder eher eine Folge der Aborte? Welcher Referenzwert gilt bei den Killerzellen CD56 als normal und ist der Wert aussagekräftig in der ersten Zyklushälfte? Vielen Dank im Voraus. Viele Grüße


Tanja Finger

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Guten Abend, CD 56 ist nur leicht erhöht und eine chronische Endometritis wird oft mit einer Vermehrung von Plasmazellen beschrieben. Meist erfolgt die Gewebeprobe mitten in der 2. Zyklushälfte, somit kann ich nichts zur Zuverlässigkeit der Ergebnisse sagen. Die Frage ist, was ist die Konsequenz. Bei erhöhten Killerzellen können Sie z.B. ASS 100, Prednisolon 10mg und begleitend Intralipid-Infusionen versuchen. Eine chronische Endometritis wird u.a. mit Doxycyclin als Antibiotikum behandelt. Ob beides ein wirklicher Grund für Fehlgeburten ist, ist noch nicht abschließend erforscht und ausgewertet. Besprechen Sie das in Ruhe mit den Sie begleitenden Ärzten, ich drücke die Daumen!


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